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Gaaaaaaaanz viel Besuch aus Poitiers ...

Im April war es dann schließlich so weit...

Veröffentlicht am 29.04.2017

Lange hatten die achten und neunten Klassen auf ihre bereits bekannten Austauschpartner warten müssen: seit Oktober 2016 hatten sie sich nicht mehr gesehen!

Umso größer war die Freude, dass man jetzt eine komplette Woche Zeit füreinander hatte. Dazu gehörten natürlich auch der Schulbesuch in der Klasse der jeweiligen Deutschen und viele unterschiedliche Aktivitäten mit ihr nachmittags und am Wochenende. Es ging für die Franzosen darum, Einblicke in den Alltag einer deutschen Familie zu gewinnen und ganz viel Deutsch zu hören und zu sprechen.

Ein Highlight fand am Dienstag, 4. April statt, wo alle Franzosen und ihre Deutschen gemeinsam nach Oberhausen ins Gasometer zur Ausstellung „Wunder der Natur“ fuhren. Der Besuch fand großen Anklang auf allen Seiten.
Vor der Rückkehr nach Neuss wurde dann im Centro ein Picknick veranstaltet und es gab für unsere Gäste auch die Möglichkeit typisch deutsche Souvenirs zu kaufen: so wurde der Schokoladenladen eifrig besucht, ebenso wie der Fanshop eines namhaften Fußballvereins.

Die Woche ging wirklich schnell vorbei…

Neben den 19 älteren Gästen vom collège la Providence aus Poitiers bekam Marienberg auch noch 42 weitere junge Gäste (6. und 7. Klasse), die sich mit ihren Lehrern auf einer Klassenfahrt ins Rheinland befanden und die Woche über im Jugenddorf Hinsbeck wohnten.
Am Sonntag, den 2. April, jedoch kamen sie nach Neuss und wurden abends von ihren gleichaltrigen Marienbergerinnen abgeholt, damit sie eine Nacht in einer deutschen Gastfamilie verbringen konnten. Morgens am Montag wurden sie wieder zur Schule gebracht, von hier aus ging es für sie nach Hinsbeck.
Die Trennung der kleinen Partner aber währte nicht lang: Bereits am Mittwoch trafen sich alle Deutschen und Franzosen wieder in der Aula, wo sie mit einem selbstgezauberten Büffet begrüßt wurden.
Als Unterstützung der Aktion des Musikkurses der Q2 von Herrn Zimmermann nahmen auch die Franzosen mit ihren Partnern daran teil und sangen ebenfalls kräftig mit beim Marienberger Lied: „Hey Du Marienberg“. Der frz. Musiklehrer hatte zu Hause mit seinen Schülern kräftig geübt.
Insgesamt fanden unsere Gäste die Aktion sehr spannend – ganz anders als Unterricht!
Den Nachmittag bis abends um 20h durften dann die Franzosen wieder zu ihrer Partnerin nach Hause, wo sie sich schnell im Umfeld zurechtfanden.
Als abends vor der Schule der Abschied nahte, war deutlich sichtbar, dass bei ganz vielen „deutsch-französischen Pärchen“ die sogenannte Chemie wirklich stimmte: sie versprachen sich, einander bei den nächsten Austauschen wieder zu besuchen.

So bot sich allen Beteiligten erneut ein Beispiel für die gelebte Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich, ganz so wie Adenauer und de Gaulle es sich gewünscht haben!
Vive les échanges franco- allemands!

(Text und Fotos: Frau Deußen )

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