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Junge Menschen qualifizieren für ihren Einstieg in die Berufswelt

Betriebspraktikum 2017 erhält von den teilnehmerinnen im Rahmen einer anonymen Auswertung eine sehr gute Note

Junge Menschen qualifizieren für ihren Einstieg in die Berufswelt

 

Betriebspraktikum 2017 erhält von den Schülerinnen eine sehr gute Note

 

 

Das in diesem Jahr erstmalig in den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien durchgeführte Betriebspraktikum kann als großer Erfolg bezeichnet werden. Dies zeigte die Auswertung der standardisierten Praktikumsberichte, über welche die Schülerinnen u.a. aufgerufen waren, das Praktikum zu benoten, aber auch auf Probleme hinzuweisen und Verbesserungswünsche zu formulieren, um das Konzept für zukünftige Praktikantinnen weiter zu optimieren.

 

Das Konzept Betriebspraktikum wurde von den Schülerinnen mit der Gesamtnote 1,6 sehr positiv gesehen. Auch der Nutzen für die eigene Berufsfindung wurde mit der Note 1,8 sehr zusagend beurteilt. Das Betriebspraktikum scheint eine bestehende Lücke sinnvoll geschlossen zu haben.

Probleme gab es bei den insgesamt 146 Praktikantinnen zum Glück nur wenige. Vier Schülerinnen gaben an, dass sie manchmal zu wenig eigene Aufgaben bekommen hätten. Zwei weitere fanden, dass sich der Arbeitgeber für die Betreuung mehr Zeit hätte nehmen sollen. In einem Fall gab es Probleme mit der laut Jugendarbeitsschutzgesetz zulässigen Arbeitszeit.

 

Auch wenn die Problemlagen zahlenmäßig sehr gering sind, gilt es diese Erfahrungen in die kommenden Planungen aufzunehmen und den nächsten Praktikantinnen entsprechende Ratschläge und Informationen mit auf den Weg zu geben. Zum Beispiel werden die wichtigsten Regelungen des Jugendarbeitsschutz-gesetztes nun vorab ausführlicher erläutert. Zudem wird den kommenden Praktikantinnen in den Vorgesprächen noch einmal deutlich gemacht, dass ein vor Beginn des Praktikums geführtes Erwartungsgespräch mit dem Arbeitgeber sehr sinnvoll sein kann. So können mögliche Erwartungen gegenseitig geäußert und die genannten Probleme evtl. vermieden werden.

Auch die Verbesserungswünsche der Schülerinnen werden, soweit dies möglich und sinnvoll ist, in die Planungen für das Betriebspraktikum 2018 einbezogen. Beispielhaft sei hier der von 25 Schülerinnen formulierten Wunsch nach früherer Information über den Praktikumszeitraum zu nennen. Diesem Anliegen wurde bereits nachgekommen, Informationen und Vorgaben der Schule für die kommenden Praktikantinnen wurden als Folge der Rückmeldungen bereits kurz nach den Sommerferien bereitgestellt. Die Schülerinnen haben nun, wie gewünscht, mehr Zeit für die Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle.

 

Auch der Hinweis von neun Schülerinnen, dass die Kommunikation zwischen den Lehrkräften und Schülerinnen verbesserungsfähig sei, wird in den kommenden Planungen berücksichtigt werden.

Derzeit nicht realisierbar ist hingegen der von 34 Schülerinnen geäußerte Vorschlag einer längeren Praktikumsdauer, da eine Ausweitung der Praktikumsdauer zu Lasten der Unterrichtszeit unter den gegebenen Bedingungen nicht sinnvoll erscheint. Gleiches gilt für den von sechs Schülerinnen geäußerten Wunsch, dass Lehrkräfte bei der Stellensuche und der Formulierung der Bewerbungen stärker beteiligt werden sollen. Dies würde dem gewollten Konzept der Eigenständigkeit zuwider laufen. Schülerinnen sollen auch auf die Schwierigkeiten des Bewerbungsprozesses und der Stellensuche vorbereitet werden. In Problemfällen können sich die Schülerinnen aber natürlich immer an die Lehrkräfte bzw. den zuständigen Berufsorientierungs-Koordinator, Herr Oedinghofen, wenden.

 

 

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Schulabteilung