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Junge Menschen qualifizieren
für eine Teilhabe an den demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft

Dass eine Demokratie dauerhaft nur dann funktioniert, wenn der Bürger verantwortungsvoll...

Junge Menschen qualifizieren

für eine Teilhabe an den demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft

 

 

 

Dass eine Demokratie dauerhaft nur dann funktioniert, wenn der Bürger verantwortungsvoll mit seiner Teilhabe an der politischen Macht umgeht, wussten schon Cicero und die großen Philosophen der Aufklärung und warnten daher auch immer wieder vor der Herrschaft des Pöbels, der Ochlokratie, in der die verantwortungslose, egoistische Masse dem nachläuft, der ihr die süßesten Versprechen macht. Nun sind wir in Deutschland von dieser verkommenen Variante der Demokratie hoffentlich noch weit entfernt, aber es kann gewiss nicht schaden, die politische Bildung so zu fördern, dass informierte Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt werden, ihr Eigen- und das Allgemeinwohl zu definieren, miteinander in Einklang zu bringen und eine möglichst vernünftige und moralisch einwandfreie Wahlentscheidung zu treffen. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet seit circa 15 Jahren der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, der im Vorfeld der diesjährigen Bundestagswahl über 13 Millionen mal genutzt wurde und damit zu einem wichtigen Instrument geworden ist, um sich über die Parteiprogramme zu informieren, die in vielen Punkten nur scheinbar so nah beieinander liegen. Für die wissenschaftliche Begleitung des Wahl-O-Maten ist seit Jahren der Politikwissenschaftler Prof. Stefan Marschall von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verantwortlich. Dieser nahm sich in der für ihn sicherlich sehr arbeitsreichen Woche vor der Bundestagswahl Zeit, um den Schülerinnen unserer Oberstufe den Wahl-O-Maten, aber vor allem auch dessen sozialwissenschaftlichen, politischen und technischen Hintergründe vorzustellen. In seinem gut strukturierten Vortrag ging Professor Marschall immer auch besonders auf die Interessen und Fragen unserer Schülerinnen ein, sodass sich ein Gespräch entspann, das allen Beteiligten im Saal das Gefühl vermittelte, dass unsere Demokratie zumindest am Marienberg blüht und interessierte, kluge und informierte Menschen hervorbringt, die sich ihrer Verantwortung als Bürgerinnen bewusst sind. Wir danken Herrn Prof. Marschall für seine kurzweiligen und informativen Ausführungen!

 

Michael Köhne

 

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Schulabteilung