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Marienbergerin gewinnt zweiten Preis

Anna Brönlund gelingt es, zweiten Preis der Dr. Hans-Riegel Stiftung zu gewinnen....

Anna Brönlund gewinnt zweiten Preis der Dr. Hans-Riegel Stiftung

 

Die glückliche Gewinnerin dieses Preises berichtet von ihrem Forschungsvorhaben:

 

Im vergangenen Schuljahr nahmen Miriam Penners und ich (Q2) an dem Wettbewerb Jugend Forscht mit dem Thema „Expedition in die Tropen - Erkundungen im Bereich der tropischen Geometrie“ im Fachgebiet Mathematik/Informatik teil. Für die meisten Nicht-

Mathematiker, aber auch Mathematiker mag sich tropische Geometrie wie ein Thema anhören, welches eher weniger mit Mathematik, sondern - wie der Name vielleicht vermuten lässt - mit den Tropen zu tun haben könnte. Dem ist allerdings nicht so, dennoch ist das Thema sehr exotisch.

 

In der tropischen Geometrie wird die Art zu rechnen grundlegend verändert: Nun bilden wir das Maximum von Zahlen, das heißt wir suchen uns die größte der Zahlen aus, wenn wir „addieren“, und wir addieren, wenn wir „multiplizieren“.

Als Beispiel:

„3+7“=max(3,7)=7

„3*7“=3+7=10

In unserer Arbeit beschäftigten wir uns mit dem Aussehen von tropischen Geraden und Parabeln, die entstehen, wenn wir „normale“ Funktionen in tropische Funktionen umwandeln, das heißt, wenn wir die Rechenoperatoren vertauschen („plus“ wird zu „max“ und „mal“ zu„plus“).

 

Bei der Regionalrunde in Krefeld qualifizierten wir uns für den Landeswettbewerb in Leverkusen, wo wir schließlich einen zweiten Platz gewinnen konnten.

 

In dem Mathematik-Leistungskurs baute ich in der Q1 im Rahmen der Facharbeit unter Betreuung von Frau Schlüter die Jugend Forscht-Arbeit weiter aus. Der Titel meiner Facharbeit heißt „Untersuchungen tropischer Parabeln dritten Grades“. Wie der Name schon sagt, beschäftigte ich mich mit dem Aufbau tropischer Parabeln dritten Grades, allerdings untersuchte ich weitere Zusammenhänge zwischen den ursprünglichen und später tropischen Parabeln.

 

Mit einigen Korrekturen, die ich dank Frau Schlüters Berichtigungen anfertigen konnte, schickte ich die Arbeit an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in der Hoffnung, einen der Dr. Hans Riegel-Fachpreise gewinnen zu können. Jedes Jahr werden an verschiedenen Universitäten in Deutschland drei Facharbeiten in den jeweiligen Gebieten der MINT-Fächer ausgezeichnet.

 

Ich hatte das Glück von insgesamt 17 Einsendungen in Mathematik den 2. Preis zu erhalten. Von den Professoren wurde besonders die wissenschaftliche Vorgehensweise gelobt und die Facharbeit als „echte mathematische Forschung“ ausgezeichnet. Die Urkunden wurden am 18.September überreicht.

 

Anna Brönlund

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