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Nachrichten Chemie-Olympiade Seit 1911: Schwestern vom Armen Kinde Jesus an der Kirche Marienberg Das traditionelle Wandelkonzert zugunsten des Clara-Fey-Hilfe Gottesdienste
02.02.12, 11:45
- Regelmäßige Gottesdienste
01.01.70, 01:00
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Termine der evangelischen Schulgottesdienste im zweiten Schulhalbjahr 2011/12
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Oberin des Ordens von Armen Kinde Jesu - Schwester Angelika HrabowskiSehr geehrte Festgäste, sehr geehrte Frau Himmels, sehr geehrter Herr Burdich,
es ist für mich eine Freude, heute als Vertreterin unserer Ordensgemeinschaft zu diesem
denkwürdigen Jubiläum sprechen zu können und Ihnen im Namen unserer Generaloberin unsere Grüße zu
überbringen. Nicht nur wir Schwestern ‑ wir alle sehen mit großer Freude: Das Werk unserer
Ordensstifterin Clara Fey hat mit Gottes Hilfe in dieser Schule 150 Jahre Frucht getragen. Wir
wissen, die Bildungsarbeit in dieser Schule ist nach unserem Ausscheiden aus der Verantwortung als
Schulträger im Januar 1991 nicht nur im Geist des Evangeliums fortgeführt worden, sondern hat in
ihrer weiteren Entwicklung ‑dank der klugen und außerordentlich engagierten Leitung der
Schule ‑ alle Hoffnungen weit übertroffen. Unsere besondere Dankbarkeit und Hochachtung gilt
in diesem Zusammenhang Frau Dr. Schmitz‑Keil. Ihr schulden wir, dass die konfessionelle
Rückbindung im täglichen Leben der Schule neu verstanden und überzeugend und zeitgemäß wiederbelebt
wurde.
Für die nächsten Jahrzehnte wünschen wir Schwestern beiden Schulen, dass ihnen gelingt, was
unsere Ordensstifterin stets angestrebt hat: Jedem jungen Menschen mit Liebe und fürsorglicher
Beständigkeit den Weg zu zeigen. Das Anliegen Clara Feys war es, Jugendlichen vorzuleben, dass der
Mensch sich nicht selbst genügen, sich auch nicht selbst überschätzen darf, ohne dass er Schaden
erleidet. Heranwachsende Menschen für bestimmte Berufe fit zu machen, war ihr zu wenig. Sie hat
durch ihr Leben und Wirken darauf hingewiesen, dass eine katholische Schule in der Nachfolge
Christi steht. Dies bedeutet für die Lehrerinnen und Lehrer einer katholischen Schule, sich mit
aller Kraft für die anvertrauten jungen Menschen einzusetzen, ihnen durch die Fürsorge und Liebe,
die sie in der Begegnung mit ihren Lehrerinnen und Lehrern erfahren, Vertrauen auf Gottes Gegenwart
in dieser Welt zu schenken. Clara Fey wusste, dass Jugendliche es nur so lernen, unbeirrt und
hoffnungsfroh ihren Weg zu gehen, nicht nur sich selbst in den Mittelpunkt ihres Handelns und
Denkens zu stellen" sondern sich für die Belange anderer Menschen verantwortlich zu wissen und sich
für sie einzusetzen.
Allen Lehrerinnen und Lehrern, die an beiden Schulen unterrichten, wünsche ich, dass sie
Vorbilder und Wegweiser bleiben in dieser Zeit, die sich in so vielen Bereichen orientierungslos
und verwirrt zeigt. Ich wünsche ihnen, dass sie in ihrer Bildungsarbeit stets um solide
Fachgerechtigkeit bemüht bleiben, dass es ihnen gelingt, über die einzelnen Fachdisziplinen hinaus
Bezüge herzustellen, die die humane Dimension der Unterrichtsgegenstände für Schülerinnen sichtbar
werden lässt.
Ein solches Lernen führt zur Bescheidenheit und lässt wahrhaft gebildete Menschen
heranwachsen.
Ich wünsche allen, die an den beiden Schulen unterrichten und allen Schülerinnen, die die
Schulzeit dort verbringen, viel Erfolg und Gottes Segen und ein gutes Gelingen ihres
Lebens. |
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