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Die Jubiläumsgala - 150 Jahre Marienberg

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Mit Sketchen wie dem zum Aufklärungsunterricht in früheren Zeiten lockerten Schüler und auch Lehrer die Jubiläumsgala im Gymnasium Marienberg auf.
Blitzlichtgewitter zur Musik der Muppetshow, „Ein bisschen Leichtsinn“ mit den Comedian Feminists, und ein Toter beim „Kriminal-Tango“ - die „ultimative Jubiläumsgala“ zum 150. Bestehen des Mädchengymnasiums Marienberg war eine Show voller Kreativität, Humor und Überraschungen, schrieb die NGZ am 15.03.2007
Erinnerungen zum Jubiläum. Das Gymnasium Marienberg in der Innenstadt feierte mit einem unterhaltsamen Gala-Abend seinen 150. Geburtstag, schrieb die Westdeutsche Zeitung am 15.03.2007
Marienberger ließen es "richtig krachen," titelte der Stadtkurier am 17.03.07

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Mit einem kurzweiligen Gala-Abend im eng getakteten Blitzlichtgewitter frecher Höhepunkte inszenierte das Gymnasium Marienberg seinen 150. Geburtstag in der Aula des Gymnasiums Marienberg, das an drei Abenden ein volles Haus aufweisen konnte. Brausenden Beifall bescherten die Besucher den Beteiligten zu den einzelnen Bühnenstücken. Der Boden bebte, die Aula brodelte. Marienberg feiert das Schuljubiläum  in diesem Jahr auf unterschiedliche Weise.

Mit einer glanzvollen Chronik, einer historischen Ausstellung, mit zahlreichen karitativen Aktionen, mit großen Konzerten und aufwendigen Bühnenstücken, mit eindrucksvollen Projekten der einzelnen Fachgruppen und etlichen weiteren - großen und weniger großen - Ereignissen. Zudem feiern wir selbstverständlich in Gottesdiensten und einem dem Anlass entsprechenden Festakt.
Um diese Vielfalt noch um ein weiteres Sahnestück zu ergänzen, fanden sich tapfere Kollegen und Kolleginnen der Fachbereiche Musik, Kunst, Tanz und Literatur zusammen, um mit 200 engagierten  Schülerinnen eine Gala auf die Beine zu stellen.
Schulleiter Josef Burdich fand die gezeigte Vielfalt fantastisch und bedankte sich bei der Organisation und den Ausführenden, die die Größe des Gymnasiums veranschaulicht hätten, über sich selbst lachen zu können.  
Die Gala, dargeboten von Schülerinnen  der Stufen 5 - 13
Es wirkten der Schulchor, die Schulband, das Piazolla-Quartett, die Zimmermädchen, das Silcher-Quartett, der Literaturkurs der Stufe 12, der Tanzkurs der Stufe 12, die Turn AG und die Klasse 7B mit .
Das Konzept stammte aus der Feder von, Christian Bendel, Ulla Bernd-Krauße, Nadja Ockenfels, Monika.Strahl und Arno Zimmermann.
Für die Einstudierung und Gestaltung zeichneten Chisitian Bendel, Ulla Bernd Krauße, Michael Köhne, Dr. Karl. Kühling, Nadja Ockenfels, Hans Rollersbroich, Monika Strahl und Arno Zimmermann verantwortlich.
Das Programm gestaltete sich überaus unterhaltend. In kaleidoskopischer Vielfalt ließen die Mitwirkenden 150 Jahre Marienberg-Geschichte Revue passieren.
Das 1857 von Neusser Bürgern im Verbund mit den Schwestern vom armen Kinde Jesus gegründete Gymnasium hat bereits viele unterschiedlich erfolgreiche Frauen gebildet und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Auf dieser Feststellung basierte die Rahmenhandlung, gespielt von Schülerinnen des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12, die anlässlich der Jubiläumsgala aufeinandertreffen.
Diese heterogene Schar dargestellt ehemaliger Schülerinnen schaute sich gemeinsam mit dem geladenen Publikum die Jubiläumsgala immer wieder kommentierend an und überließ in der Rezeption der Darbietung nichts dem Zufall, obwohl die Gala mit großer Leichtigkeit im Raum zu schweben schien. Dennoch ging die sichtbare Planung bis ins kleinste Detail, ablesbar an der Gestaltung der Aula, deren Qualität sich nur dem erschließt, der die Aula bei Tageslicht kennt.
Die akribische Pefektion der durchgestalteten Galaabende offenbarte das Fehlen einer der Größe des Gymnasiums entsprechenden Aula. Böten sich nicht hier die riesigen Flachdachflächen an, die als Perlenkette verglast, mit Auf- und Abgängen versehen einen ansprechenden Raum der Schulkultur ermöglichten. Darüberhinaus könnten diese Räume bei professioneller Ausgestaltung und intelligentem Raummanagement auch vermietet werden.
Mit den künstlerisch-musikalisch gestalteten Galaabenden  trafen die Mitwirkenden ihr Publikum wahrhaftig mitten ins Herz.
Es war ein grandioser Ritt durch den Parcours des Schulalltags. Der Besucher verließ den Ort des Geschehens mit tiefem Respekt vor den Bühnenakteuren und voller Emotionen, die in dem gemeinsamen Schlusslied hey Jude kulminierten.
Vanessa Billen, Schülerin der Jahrgangsstufe 12, zeigte sich auch am nächsten Tag noch von der Fülle der gezeigten Ideen tief beeindruckt und regte an, die Gala doch zumindest in Teilen beim Festakt im Oktober nochmals aufzuführen. Eine Idee, die auch von anderen Besuchern zu hören war. Christian Bendel, im letzten Jahr wollte er noch Ben Hur mit einem Wagenrennen um die Marienburg aufführen, sprach auch  schon mit Blick in die Zukunft –wenn auch etwas augenzwinkernd- von einer Bädertournee.
Der Showteil der Gala war von einem Wandel in der Dauer gekennzeichnet.
Ob Brahms, gesungen von dem Schulchor oder ein sehr berührendes „We don’t need no education“, begleitet von der Schulband, oder auch eine Hip Hop Tanzeinlage - alles stand im Zeichen der Veränderung. Eine Veränderung, die der schnellen Zufriedenheit, dem Lockruf des Mittelmaßes entsagt und nicht danach strebte, Preise zu gewinnen, weil Auszeichnungen immer von Jurys vergeben werden, die sich auf den Konsens des Bekannten stützen und Preise der erhält, der gerade im Trend ist. Origininalität ist immer abseits des Trendes. Die Zuschauer sahen eine originelle Show.
„Kommt, lachen wir zusammen, wer über sich lachen kann , denkt nach und wer auf dem Kopfe steht, sieht den Himmel als Abgrund unter sich.
„Wie habt ihr´s denn so weit gebracht?
Man sagt, ihr habt es gut vollbracht!
Lieber Zuschauer, wir haben es klug gemacht,
Wir haben nie über zu enge Fachbezüge nachgedacht“
Die Gala endete mit tosendem Beifall den Sitzen entsprungener Zuschauer.

 
Olaf Gruschka
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