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Schulministerin Barbara Sommer zeichnet das Gymnasium Marienberg als  beste Schulen bei den Lernstandserhebungen in Rhein Kreis Neuss in der Klasse 8 aus


siehe Bericht in der NGZ 2010


siehe Bericht im Neusser Stadtkurier 2010

 

„Besondere Leistungen sollen auch besonders gewürdigt werden. Ich freue mich über die herausragenden Leistungen der Schüler und Lehrkräfte. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die engagierte und erfolgreiche Arbeit in unseren Schulen.

Verbunden damit ist zugleich der Anreiz, in allen Klassen gute Ergebnisse zu erzielen“, erklärt Schulministerin Barbara Sommer.
Alle achten Klassen des Landes hatten an den Lernstandserhebungen im März 2009 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch verpflichtend teilgenommen. Beteiligt waren rund 183.000 Schülerinnen und Schüler in knapp 2.100 weiterführenden Schulen

2010.lernstandO.Gruschka

 

Stark im Lesen und Verstehen
Herausragende Ergebnisse im Fach Deutsch am Gymnasium Marienberg
Marienberg wird von Ministerin Sommer am 13.11.2009 ausgezeichnet.
 
Schulleiter Josef Burdich ist stolz, deutlich herausragende Ergebnisse der Lernstandsprüfung 2008/ 2009 im Fach Deutsch  mitteilen zu können, denn  die Leistungen der Schülerinnen der letztjährigen Jahrgangsstufe 8 lokalisieren sich – wie bereits vor zwei Jahren  in den jeweils beiden obersten Kompetenzbereichen.

Das Fach Deutsch sei schon immer aktiv, so Burdich, wenn es um die Steigerung der Lese- und Schreibkompetenz gehe. Exemplarisch genannt seien die vielen Schreib- und Lesewettbewerbe, die Lesungen und die breite Palette möglicher Bühnenerfahrung bei den vielfältigen Schulaufführungen.

Bereits das individuell auf alle Schülerinnen zugeschnittene Förderkonzept in den Klassen fünf und sechs greife bei der Entwicklung der Lesekompetenzen, die eine Schlüsselqualifikation moderner Mediengesellschaften sei, führt der Schulleiter weiter aus.  In den Marienberger Förderkonzepten werden nicht nur mögliche Qualifikationsdefizite behoben, sondern auch Lernanreize für leistungsstarke Schülerinnen und Sicherungskonzepte für alle Schülerinnen angeboten.

Das Marienberger Förderkonzept sei eine beschlossene, aber nicht abgeschlossene, vielmehr prozessuale Maßnahme, an deren Effizienz beständig gearbeitet werde. Flankiert von einer engagierten Lehrerschaft, einem positiven  Lernklima in der Monoedukation und  guter Raum- und Materialausstattung sind gute Lernergebnisse möglich. Josef Burdich: „ Es sind eindeutig die Mädchen und die Möglichkeit des Gymnasiums, aus der Vielzahl der Schulanfängerinnen auswählen zu können, um dann mit Schülerinnen zu arbeiten, die das Arbeiten gewohnt sind und darüber hinaus originell und kreativ arbeiten“.
Erstmals wurden im letzten Jahr die aufgaben für die Lernstandserhebung durch das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen  (IQB )in Berlin zentral für alle Bundesländer bereit gestellt.
Für das Fach Deutsch wurden vom IQB Aufgaben zu den Bereichen „Leseverstehen“ und Sprache sowie Sprachgebrauch untersuchen“ entwickelt. Über den Einsatz der Testaufgaben entschieden die Länder. In NRW wurde der Bereich „Leseverstehen“ verbindlich durchgeführt.

Wichtig sei es, gleiche Lernvoraussetzungen herzustellen und Unterschiede abzufedern. Mittelfristig müsse die Schule deshalb so modern gestaltet und ausgerüstet sein, dass über die bereits vorhandenen Computerräume  jeder Unterrichtsraum über vernetzte Computer verfüge.

Selbstverständlich müssen die Klassen aber auch mit entsprechenden Lernmaterialien und lexikalischen Nachschlagwerken versorgt werden, um Förderung in alle Richtungen zu realisieren.

Alle sozialen Hintergründe seien im Gymnasium Marienberg Basis unterrichtlicher Bemühungen.
Natürlich sind die Lernstandserhebungen eine zusätzliche Belastung, so Burdich, insbesondere die Hauptfachlehrer seien besonders belastet, die Erhebungen seien aber auch eine konkrete Rückmeldung auf die erfolgreiche Arbeit in den einzelnen Klassen. Hier hätten alle Lehrkräfte fruchtbare Arbeit geleistet, wenn es darum ging Lernmaterialien zu sichten, zur Verfügung zu stellen und den Unterrichtsstoff immer auch binnendifferenziert zu vermitteln.

Die Lernstandserhebung bleibt für die Schule eine wichtige Rückmeldung hinsichtlich des Leistungsstandes, aber auch bezüglich der Zusammensetzung der Lern- und Lehrgruppe. Es komme immer darauf an, wie die Gruppe zusammenarbeite, überhaupt sei die Interaktion in und zwischen den Gruppen das eigentlich Wesentliche, führt Josef Burdich weiter aus.
   
Info:
Seit dem Schuljahr 2004/05 werden in Nordrhein-Westfalen in der Sekundarstufe I zentrale Lernstandserhebungen durchgeführt. Zentrale Lernstandserhebungen unterscheiden sich von Klassenarbeiten dadurch, dass die Aufgaben landesweit für alle Klassen gleich gestellt werden und die Auswertung nach zentralen Vorgaben erfolgt. Lernstandserhebungen dienen dazu, festzustellen, welche Lernergebnisse die Klassen und Lerngruppen erreicht haben. Es soll untersucht werden, inwieweit die fachlichen Anforderungen der Kernlehrpläne erfüllt werden und welche Stärken und Schwächen die Schülerinnen und Schüler in den untersuchten Bereichen haben.
Den Lehrerinnen und Lehrern geben Lernstandserhebungen damit wertvolle Hinweise zum Förderbedarf der Lerngruppen und Klassen. Den Schülerinnen und Schülern bieten sie eine wichtige Orientierung über den erreichten Lernstand.
2010.lernstand1.500.O.Gruschka
 
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