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Partner: Collège Notre-Dame Immaculée in Tourcoing / Lille
Schule für die Sekundarstufe I in der Trägerschaft der Diözese Lille
Koedukative Schule mit ca. 800 Schülern
Das Austauschprogramm besteht seit 1982.
 
Zeit unseres Besuches: Ende März
Teilnehmerinnen: Jahrgangsstufe 7 (F2), 8 (F2), 9 (F2,3),
Dauer : 5 Tage
Kosten: etwa 120 Euro
Gegenbesuch vor oder nach den Herbstferien
Besonderheiten:
Unterbringung in Familien, Ausflüge nach Lilie, Brügge oder Gent

Ihre Email an die Koordinatorinnen des Austausches mit Nordfrankreich

 


Mehr als 25 Jahre Austausch mit Nordfrankreich

 
Aktuell: Vom 02. bis 06. November 2009 kamen etwa dreißig Mädchen und Jungen aus Tourcoing zu uns. Marienberger Schülerinnen fuhren vom 19. bis 24. März 2010 zum Gegenbesuch nach Nordfrankreich. Viele gemeinsame Aktivitäten waren bei den beiden Besuchen vorgesehen, u.a. Ausflüge nach Köln und Königswinter bzw. Fahrten nach Brügge und Lille, Unterrichtsbesuche und selbstverständlich Fêten. Mit den Gastfamilien konnten sich die Schülerinnen in Deutschland und Frankreich mit mehr oder weniger Mühe gut verständigen und vieles Weitere unternehmen. Interessant war es, andere Lebensgewohnheiten kennenzulernen! Für alle am Austausch Beteiligten waren die Tage in Neuss und Tourcoing schön und erlebnisreich.
 
Übrigens: Das 150-jährige Jubiläum unserer Schule im Jahr 2007 fiel zusammen mit dem 25-jährigen Bestehen des Schüleraustausches zwischen dem Gymnasium Marienberg und dem privaten katholischen Collège Notre-Dame Immaculée in Tourcoing. Das ist ein guter Grund, auf das Vierteljahrhundert gelebter deutsch-französischer Freundschaft zurückzublicken:
 
Wie begann alles? Nun, im Herbst 1981 besuchten uns vier Kolleginnen der künftigen Partnerschule. Sie waren mit 50 Schülern in der Jugendherberge Düsseldorf untergebracht und nahmen mit verschiedenen Schulen Kontakte auf, um einen Austausch aufzubauen. Auch unser Gymnasium war ihnen von der Bezirksregierung empfohlen worden. Daher trafen wir Französischkolleginnen uns mit ihnen zum gemeinsamen Essen in einem typischen Neusser Gasthaus. Alles verlief in einer angenehmen, lockeren Atmosphäre. Beide Seiten zeigten Interesse an einem Schüleraustausch, der dann auch nach einer vorbereitenden Fahrt zweier Kolleginnen nach Tourcoing im Herbst 1982 erstmalig stattfand. In den darauffolgenden Jahren begegneten sich junge Franzosen und Deutsche dank des großen Engagements und der Persönlichkeit der Deutschlehrerin, Madame Grimonprez, und der Marienberger Französischlehrerin, Frau Bruscha. Zwischen allen beteiligten Lehrkräften entwickelte sich im Laufe der Jahre eine herzliche, ja freundschaftliche Beziehung, die für das Gelingen eines solchen Unternehmens sehr wichtig ist.
 
Ein Höhepunkt in der Geschichte unseres Schüleraustausches war der Besuch von Frau Dr. Schmitz-Keil und Herrn Burdich in Tourcoing anlässlich des 20-jährigen Jubiläums, also im Jahr 2002. Dabei lernten sie den Direktor unserer Partnerschule, Monsieur Berghe, kennen, besichtigten die Schule und konnten Eindrücke von Tourcoing und der Metropole Lille mitnehmen. Kurz darauf stattete Monsieur Berghe in Begleitung seiner Frau unserer Schule seinen Besuch ab und war von ihrer Ausstattung sehr angetan. Auch ein Spaziergang durch Neuss und Düsseldorf gehörte zum Programm. Höhepunkt aber war für den musikliebenden Schulleiter der Besuch der Deutschen Oper in Düsseldorf.
 
Margot Bruscha: „Wenn ich nun auf die lange Zeit zurückblicke, in der ich oft die Schülerinnen nach Frankreich begleitet habe, kann ich wohl sagen, dass unsere Schülerinnen die Begegnung mit unseren französischen Nachbarn und ihrer doch anderen Lebensart stets als eine wertvolle Erfahrung und Bereicherung empfunden haben. Für viele Mädchen war der Aufenthalt eine Bestätigung ihres sprachlichen Könnens, obwohl manche erst etwas mehr als ein Jahr am Intensivkurs Französisch teilgenommen hatten. Nicht wenige motivierte der Aufenthalt in der Gastfamilie, Französisch in der Oberstufe weiter zu lernen und sich so mit der Kultur und Gesellschaft unseres Nachbarlandes intensiv zu beschäftigen. Eine Reihe von Schülerinnen vertieften die einmal geknüpften Kontakte und es entstanden so manche freundschaftliche Beziehungen auch zwischen den Eltern der Austauschschülerinnen. Ich wünsche mir sehr, dass viele Schülerinnen diesen Austausch in Zukunft fortführen!“
 
Selbstverständlich: Wir wünschen und hoffen, dass diese seit langem bestehenden Kontakte   auch weiterhin gepflegt werden – und werden uns dafür weiter „ins Zeug legen“ …
 
Margot Bruscha, Annette Rieks (2010)
  
 
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