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Das erzbischöfliche Gymnasium Marienberg konnte in den Herbstferien seine internationalen Schulkontakte mit einem neuen interessanten Begegnungsprogramm erfolgreich ausbauen. Eine Gruppe von 21 Oberstufenschülerinnen, begleitet von der stellvertretenden Schulleiterin Mechthild Wolber und dem Religionslehrer Stefan Wiesbrock, reiste für zwei Wochen durch das Heilige Land.
Sie besuchten die Heiligen Stätten in Jerusalem, die Heimat und Wirkungsstätten Jesu in Galiläa und lebten eine Woche lang in christlich-arabischen Familien in Mi’ilya, einem melkitisch-katholischen Dorf nahe der libanesischen Grenze. Die Neusser Schülerinnen besuchten den Unterricht und unternahmen Projekte in der dortigen Notredame-Highschool, einer vor 10 Jahren mit Unterstützung des kirchlichen Hilfswerks Misereor gegründeten Oberschule für die christliche Minderheit im Norden Galiläas.
Die tiefen Eindrücke teilte die Gruppe mit geladenen Gästen an einem geselligen Abend in der Aula.
Religion vereint, buntes Treiben auf den Basaren, ein würziger Geruch liegt in der Luft und ein plötzlich erscheinender Gesang ruft zum Gebet…
Der Titel der Ausstellung: „Israel erleben“ traf die Stimmung vorzüglich. Nach einer informativen Rede der stellvertretenden Schulleiterin Mechthild Wolber konnte Regionaltypisches verzehrt werden, Bilder und Filme der Fahrt betrachtet werden. Im Hintergrund spielte die Band Die Vielsaitigen .
Wenn zwei Geigen, ein Cello, ein Bass und ein Hackbrett zusammen musizieren, schwangen die Erinnerungsströme der Israelfahrer und der Besucher, angetrieben von genau 141 Saiten.
Die Besucher tauchten an diesem Abend in das Land der heillosen Konflikte ein und gaben Sie sich der arabisch-jiddischer Musik hin, probierten Sie kulinarische Häppchen und genossenen einen abwechslungsreichen Abend.
Die Begegnung wird kein einmaliges Ereignis bleiben. Ein „Marienberg-Garten“ der auf dem Schulgelände von den Schülerinnen aus Neuss und Mi’ilya gemeinsam ummauert und angepflanzt wurde, ist ein lebendiges Symbol dafür, dass beide Schulen die begonnene Freundschaft wachsen lassen wollen.

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