Comenius

Das Comenius-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit der Zielsetzung, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU zu fördern. Das Comenius-Programm unterstützt Schulen, die wie Papst-Johannes XXIII.-Schule den Europagedanken leben wollen und mehr auf eine einheitliche europäische Union zielen. Es unterstützt die Mobilität von Schülern und Lehrkräften, fördert das Erlernen moderner Fremdsprachen und ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa.
In einer multilateralen Partnerschaft mit der Tschechischen Republik, Polen, Italien und England soll an unserer Schule Europa im Unterricht erfahrbar gemacht werden und im internationalen Vergleich die Qualität der Bildung sichergestellt werden. Junge Menschen sollen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützt werden, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Entwicklung zum aktiven Bürger und ihre Beschäftigungschancen wichtig sind, um die europäische Integration mitzugestalten und den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen.


Namensgeber dieses Programms ist der tschechische Philosoph, Theologe und Pädagoge Johann Amos Comenius (1592-1670). Seine Forderung nach einer grundlegenden, das Wesentliche umfassenden Allgemeinbildung für alle, die Prinzipien der Anschauung und Selbstständigkeit, der Erziehung zum Gebrauch der eigenen Vernunft, seine Vorstellung einer lebensnahen freundlichen Schule und einer gewaltfreien Erziehung sind bis zur heutigen Zeit gültig geblieben, ebenso seine Erziehungsziele, die Erziehung des Menschen zur Menschlichkeit und die dadurch entstehende Weltverbesserung.