Exkursionen und Projekte

Physik in Bonn: Klasse 7a machte einen Ausflug zur Universität

 

Am 11.3.2016 machte die Klasse 7a der Schule St. Josef einen Ausflug in Begleitung von Frau Dr. Fabiszisky an die Universität Bonn. Wir sind in einen Hörsaal gegangen, wo die Studenten schon Experimente vorbereiteten.

Am Anfang mussten alle Schüler wegen starken Strahlungen ihre Mobiltelefone ausschalten. Das Rollenspiel was von Sherlock Holmes handelte hieß

„Die Physik Verschwörung“. Zunächst haben die Studenten sich einen Spaß erlaubt, indem sie mit ihrer Kamera herum spielten. Die Physik-Show startete um 10:30 Uhr.

Das erste Experiment handelte von der Vertiefung der Stimme mithilfe von Schwefelhexaflourid. Danach haben sie eine Röhre mit gefülltem Gas und kleinen Löchern an einem Lautsprecher befestigt und das herausströmende Gas entzündet, mit Hilfe von zwei Liedern haben die Studenten uns klar machen wollen, wie sich Musik ausbreitet. Danach führten sie weitere Experimente mit Tönen durch. Nach den Ton-Experimenten gab es eine kurze lustige Werbung. Die Studenten zeigten uns ein Experiment das sie Ringschleuder nannten, es handelte um den Magnetismus von Aluminium. Danach führten sie weitere Experimente mit Magneten durch und sie erklärten uns die BCS-Theorie. Nach den zahlreichen Experimenten gab es ein Experiment zur Dichte einer mit Wasser gefüllten Eisenkugel in Stickstoff. Zum Ende folgten Experimente mit Strom und Feuer. Sie machten ein Experiment wo die Studenten einen Luftballon auf ein Nadelbrett pressten und damit testen wollten wann ein Luftballon platzt. Darauf folgte ein Experiment wo Sie eine Kugel an ein Garn gebunden haben und damit die Gravitation testeten, eine Spuhlenbahn mit einem Magnet, eine Rakete mit einer Flasche und eine Melone die mithilfe von Druckluft und einer Kugel zerschossen wurde und ein Schweisgerät aus Gurke und einem Würstchen.

Nun endete die tolle Show der Studenten und wir fuhren nach einem Foto vor der Universität mit der Linie 66 nach Hause.

 


Bericht von Max Brumme und Jonas Fritz

Schülerexperimentiertag an der Uni zu Köln - Wie funktioniert ein Smartphone-Display?

Eine Organische Leuchtdiode (OLED) ist – vereinfacht – eine dünne Kunststoffschicht, die leuchtet, wenn Strom fließt. Diese Leuchtdioden werden z.B. in Bildschirmen von Smartphones oder Tablet-Computern eingesetzt.

Während des Schülerexperimentiertages an der Universität zu Köln am 03.02.2016 bauten die Schüler des 10 nw-Kurses die organischen Leuchtdioden. Sie lernten kennen, aus welchen Bestandteilen sie bestehen, wie sie funktionieren und wo sie eingesetzt werden. Eine Gruppe untersuchte die Pixeldichte der Displays ihrer Smartphones und versuchte somit, die Herstellerangaben zu überprüfen. 

 

B. Fabiszisky


 

Die 8. Klassen besuchen das Klärwerk Bad Honnef, Tal

Wasser ist auch ein Thema im Chemieunterricht. Nachdem wir uns die Bedeutung und Eigenschaften von Wasser im Unterricht angeschaut und die einzelnen Reinigungsstufen gelernt haben, besuchten wir das Bad Honnefer Klärwerk.

Herr Janzen zeigte uns dort alle Stufen der Abwasserreinigung. In diesem Klärwerk sind es die mechanische und die biologische Stufe. Außerdem sahen wir unter dem Mikroskop die kleinen Helfer.


 

8b experimentiert im DLR-School_Lab

Wie orientieren sich Pantoffeltierchen? Wie kann man einen Roboter steuern? Welche Eigenschaften haben unterschiedliche Werkstoffe? 

Diese und mehr Fragestellungen haben die Schüler in verschiedenen Experimenten in kleinen Gruppen bearbeitet.
Warum würde ich gerne wieder in das Schülerlabor fahren? Hier sind einige Schüleraussagen:

 

- weil es beim DLR sehr interessant ist

- man lernt viel Neues dazu, was man so nicht wusste

- ich konnte coole Versuche machen

- die Betreuer sind sehr nett und können gut erklären.

 


 

Schülerexperimentiertag in der Universität zu Köln


Am Mittwoch den 25. September 2013 unternahm unser NW-Kurs einen Ausflug zur Chemie Fakultät der Universität Köln. Begrüßt von den Studenten des Fachbereichs Chemie, diese haben uns in das Thema eingeführt. Auch das Verhalten im Labor und die Sicherheitsregeln wurden erklärt. Thema der Veranstaltung war herauszufinden welches Sportgetränk das Beste für den menschlichen Körper nach dem Sport ist, um diesem die verlorenen Salze zurück zu geben. Aufgeteilt in Vierergruppen befasste sich jede mit einem Sportgetränk oder der Analyse des Schweißes. Immer zwei Schüler taten sich dabei zusammen um die Versuche durchzuführen. In diesen Versuchen wurde herausgefunden, welche Salze jeweils in den Flüssigketen vorhanden sind. Ich war in einer Gruppe „Herz“ welche sich mit dem Schweiß beschäftigt hat. Hierzu wurde im ersten Versuch eine Lösung aus Wasser und gesammeltem Schweiß hergestellt. Zum Nachweis von Chlorid-Ionen haben wir die Lösung mit Silbernitrat Lösung gemischt bis ein weißer Niederschlag im Reagenzglas zu sehen war. Hiermit weist man diese Chlorid-Ionen nach. Mit dem nächsten Experiment sollten Natrium und Kalium-Ionen nachgewiesen werden. Hierzu wurde die Schweißlösung über einem Bunsenbrenner reduziert (Das heißt das Wasser wird teilweise wieder verdampft.). Dann wurde ein Magnesiumstäbchen in Salzsäure „gereinigt“. Man musste das Stäbchen kurz eintauchen und dann über einer Flamme erhitzen bis keine Farbe mehr in der Flamme zu erkennen war. Wenn man das Stäbchen dann in die Schweißlösung taucht und anschließend wieder in die Flamme hält und zwar ins obere Drittel. Die Flamme verfärbt sich gelb wenn Natrium-Ionen vorhanden. Betrachtet man die Flamme dann durch ein Kobaltglas und sieht eine rötlich violette Verfärbung ist dies ein Nachweis für Kalium-Ionen. Anschließend wurde in die einreduzierte Lösung ein Tropfen Titangelb Lösung und 1ml 10% tige Natronlauge gegeben. Diese Mischung wurde leicht bewegt, aber nicht umgerührt. Um Nachher eine Vergleichsmöglichkeit zu haben setzten wir eine zweite Mischung an ohne Schweißlösung, sonder stattdessen mit destilliertem Wasser. War dann ein in der Schweißmischung ein roter Niederschlag zu sehen bedeutet das, das Magnesium-Ionen in der Lösung vorhanden sind. Die Nächste Aufgabe war der Nachweis von Calcium-Ionen. Eine kleine Menge der Schweißlösung wurde über einem Bunsenbrenner erwärmt und mit Ammoniumoxalat vermischt. Vor einem dunklen Hintergrund erkennt man einen weißlichen Niederschlag, dies ist der Nachweis von Calcium-Ionen. Als letzten Versuch sollten wir Phosphat-Ionen nachweisen. Hierzu wurde die Schweißlösung mit Ammoniummolybdat versetzt. Es entsteht beim vorhanden sein von Phosphat-Ionen ein gelber Niederschlag. Zum Ende des Tages trafen wir uns alle wieder in der Eingangshalle. Nach einer Pause haben wir uns in den Gruppen zusammengetroffen und einen Vortrag über den Schweiß verfasst. Um den Vortrag zu verlesen wurden Gruppen zusammengestellt in denen aus jeder der Versuchsgruppen einer dabei war. Im Hörsaal wurde dann noch die Ergebnisse an einer Tafel aufgelistet und verglichen. Das Endergebnis der Untersuchungen zeigte das normales Mineralwasser alle für die Regeneration des Körpers erforderlichen Salze enthält.

 

Leon Bornheim

 

 


 

 

Besichtigung im Klärwerk

Die Klasse 8c hat am 08.01.2013 das untere Klärwerk in Bad Honnef besichtigt. Dort haben wir vom Herrn Jansen erklärt bekommen, wie das Klärwerk funktioniert. 

Es gibt sieben verschiedene Reinigungsstufen in denen das Wasser nach und nach durch mechanische, biologische und chemische Reinigung geklärt wird.
In der mechanischen Reinigung befindet sich an erster Stelle ein Rechen, welcher die gröbsten Stoffe aus dem Wasser herausholt. Dann kommt der Sandfang. Hier wird Luft eingeblasen, damit sich der Sand besser löst und somit abgetrennt wird. Im Vorklärbecken fließt das Wasser sehr langsam. Die meisten Schwebstoffe und der übrig gebliebener Schlamm setzen sich ab. Anschließend finden noch die biologische (Belebtschlammbecken) und die chemische Reinigung statt. Zuletzt werden in der Flockungsreaktion die krank machenden Keime entfernt. Durch Vorfluter kann dann das Wasser in ein natürliches Gewässer – bei uns ist es der Rhein – zurückgeführt werden.
Die Bad Honnefer Kläranlage sorgt jedoch nicht für Trinkwasserqualität. Das Wasser wird zu ca. 97 % gereinigt.
Der gesamte anfallende Schlamm wird gesammelt. Die organischen Substanzen werden im Faulturm durch Bakterien zersetzt. Dabei entsteht Methan. Das Gas wird als Betriebsstoff für die Heizung des Klärwerks genutzt. Der Rest des Schlammes wird als Dünger an die landwirtschaftlichen Betriebe verkauft.
Es war eine gelungene Besichtigung mit vielen Eindrücken für die Nase und Gehirn.

Sarah und Valentin, Klasse 8c