Besinnungstage

Die Besinnungstage (oder "Tage religiöser Orientierung") haben im Schulleben und im Schuljahr einen festen Platz. Im Frühjahr fahren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 nach Jünkerath in das Jugendbildungshaus der Salesianer Don Boscos. Das Programm dort orientiert sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler. Aus einem Themenkatalog wählen sie die für sie interessanten Themen aus, die dann in  den 4 Tagen in verschiedenen Einheiten erarbeitet werden. Die Themen sind alle im Bereich "Glaube und Leben" angesiedelt und werden von erfahrenen Teamern altersgerecht aufbereitet. 

 


 

Wallfahrt zum Altenberger Dom

Mit Rucksäcken voll Proviant und festen Schuhen warteten wir am 16. Juni vor der Haltestelle „Feuerschlösschen“ auf den Doppeldeckerbus, der uns nach Altenberg bringen sollte. Wir, das waren die Klassen 6a und 6b, Pfarrer Bergner, Frau Hartmann und Herr Buchholz. Unserer Schulleiter, Herr Rost, stieg in der Nähe von Altenberg zu uns in den Bus.

Das Wetter spielte mit, so dass wir nach einer kleinen Andacht, die Pfarrer Bergner in einer Kapelle hielt, den 9 Kilometer langen Wallfahrtsweg begannen.

Es ging quer durch den Wald immer am Bach entlang, es war ganz schön matschig vom vielen Regen, trotzdem hielten alle durch! Immer zwei Schüler trugen zusätzlich ein Kreuz und eine Stange mit einer Fahne, auf der unser Schulnamen steht.

Auf dem Weg hielten wir einige Male kurz an, um zu singen oder ein Gebet zu sprechen, und wir machten auch eine längere Pause, um uns mit Essen und Trinken zu stärken.

Als wir am Altenberger Dom ankamen, waren schon viele andere sechste Klassen des Erzbistums da und alle warteten darauf, dass der Gottesdienst beginnt.

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki begrüßte uns am Eingang und hielt die Messe.

Unsere Schule hatte Glück! Wir durften im Chor hinter dem Altar sitzen. Es war ein sehr schöner Gottesdienst, denn eine Band und ein Chor begleiteten alle Lieder.

In seiner Ansprache ging unser Erzbischof auf einen unserer Schüler ein: Joscha war den langen Weg mit einer Fußprellung gegangen und hatte dabei Hilfe aus der Klasse, u.a. von Julian, bekommen. Für unseren Kardinal war das ein schönes Beispiel wie durch tätige Hilfe von Mitmenschen, die aufeinander achten, nicht nur der Wallfahrtsweg nach Altenberg sondern auch der Lebensweg gelingen kann.

Nach dem Gottesdienst ging es wieder zurück nach Bad Honnef, erst im Bus begann es zu regnen.