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22 | 09 | 2017

Termine

Integrierter Bildungsgang

Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik und Berufsfachschule Kinderpflege

Integrierter Bildungsgang zum/r Staatlich anerkannten Erzieher/in

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in mit oder ohne Fachhochschulreife im Integrierten Bildungsgang des St. Ursula-Berufskollegs

 

Im Integrierten Bildungsgang wird die Ausbildung zum/r Erzieher/in mit der Ausbildung zum/r Kinderpfleger/in verknüpft.

Die Schüler/innen werden zunächst zum/r staatlich geprüften Kinderpfleger/in ausgebildet. Im Rahmen dieser ersten beiden Ausbildungsjahre qualifizieren sie sich insbesondere in der Arbeit mit Kindern von 0-3 Jahren.

In Folge dieser Erstausbildung erfolgt im Klassenverband die Zweitausbildung zum/r Erzieher/in.

Erzieherinnen und Erzieher sind staatlich anerkannte sozialpädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe. Sie arbeiten in Tageseinrichtungen für Kinder, in der Schulkindbetreuung, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in Diensten und Einrichtungen der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe, in Feldern der Jugendsozialarbeit, in der Jugendkulturarbeit sowie in Feldern der Freizeitpädagogik für Kinder und Jugendliche. In diesen Arbeitsfeldern übernehmen sie Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungs­aufgaben.

"Ziel der Ausbildung ist die Befähigung, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen als Erzieherin und Erzieher selbstständig und eigenverantwortlich tätig zu sein" (Rahmenvereinbarung über Fachschulen, Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.11.2002).



Dabei kommt der Persönlichkeit der Erzieherinnen und Erzieher eine Schlüsselrolle zu. Offenheit, Achtung, Empathie, Toleranz, Multiperspektivität und Integrität müssen als Grundhaltungen der Arbeit entwickelt und praktiziert werden. Erziehende müssen ihre Kommunikations-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit weiter entwickeln und zu kritischer Reflexion ihrer Person, ihres Menschenbildes sowie zur Selbsterziehung fähig sein. Diesem Kompetenzprofil auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes weiß sich unsere Ausbildung verpflichtet.

 

Aufnahmevoraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder ein höherer Schulabschluss

Abschlüsse

Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in (nach zwei Jahren),
Staatlich anerkannte/r Erzieher/in mit oder ohne Fachhochschulreife (nach weiteren zwei Jahren und einem Jahr Berufspraktikum)

 

Ausbildungsdauer

Vierjährige vollzeitschulische Ausbildung mit Tages- und Blockpraktika in sozialpädagogischen Einrichtungen. Im Anschluss an die vierjährige Schulausbildung ein Jahr Berufspraktikum mit begleitendem Unterricht.

 

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr gemäß Lehrplan „Berufsfachschule im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in“

Berufsbezogener Lernbereich

- Sozialpädagogik

- Praxis Sozialpädagogik

- Ernährung und Hauswirtschaft

- Praxis hauswirtschaftliche Versorgung

- Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung

- Mathematik

- Englisch

 

Berufsübergreifender Lernbereich

- Deutsch/Kommunikation

- Kath. Religionslehre

- Sport/Gesundheitsförderung

- Politik/Gesellschaftslehre

 

Differenzierungsbereich

- Werken

- Musik/Rhythmik

- Kinderliteratur

 

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr gemäß Lehrplan „Fachschule des Sozialwesens/Fachrichtung Sozialpädagogik“:

 

Berufsübergreifender Lernbereich:
Deutsch / Kommunikation, Englisch, Politik / Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften

 

Berufsbezogener Lernbereich:

 

·        Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln

·        Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

·        Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

·        Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

·        Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten

·        Lernfeld 6: Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

 

·        Vertiefungsbereich

·        Katholische Religionslehre / Religionspädagogik

·        Projektarbeit

 

Differenzierungsbereich

Mathematik für Studierende, die die Fachhochschulreife erlangen wollen

 

Praktika

Im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung sind insgesamt Praktika von 32 Wochen in sozialpädagogischen Einrichtungen (Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsschulen) abzuleisten.

 

Dabei gelten folgende Schwerpunkte:

- 1. Ausbildungsjahr: Tagespraktikum (ein Praxistag pro Woche), Altersgruppe 3-6 Jahre (Gruppenform T3 und ggf. T1)

- 2. Ausbildungsjahr: zwei Blockpraktika, Altersgruppe 0-3 Jahre (Gruppenform T2 und „Düsseldorfer Familiengruppe“)

- 3. Ausbildungsjahr: Altersgruppe der Vorschulkinder

- 4. Ausbildungsjahr: OGS/ Stationäre Kinder- und Jugendhilfe, Altersgruppe der Schulkinder, Jugendlichen

 

Über die in Düsseldorf vorhandenen Gruppenformen der Kindertagesstätten können Sie sich hier informieren: http://www.duesseldorf.de/jugendamt/ipunkt/kitas/info/gruppenformen.shtml

 

Prüfungen

Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet die Prüfung zur/zum Staatlich geprüften Kinderpfleger/in statt (als Eingangsvoraussetzung in die Fachschule für Sozialpädagogik).

Diese Prüfung (Berufsabschlussprüfung Kinderpflege) besteht aus zwei schriftlichen Arbeiten und ggf. einer mündlichen Prüfung.

Am Ende des vierten Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen statt. Es besteht aus drei schriftlichen Arbeiten (bzw. vier Arbeiten bei Erwerb der Fachhochschulreife) und ggf. mündlichen Prüfungen.

Am Ende des Berufspraktikums (5. Ausbildungsjahr) findet die fachpraktische Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.
Die Fachhochschulreife wird nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums ausgesprochen.


 

Zusatzqualifikationen

Eine Zusatzqualifikation innerhalb des Bildungsgangs ist die Qualifizierung zur Kindertagespflege.

Es besteht die Möglichkeit zum Erwerb weiterer Zusatzqualifikationen:
- Montessori-Diploms

- Übungsleiterschein C-Linzenz

- Ersthelferausbildung/Kindernotfallhilfe

 

Kosten

Bitte besonders beachten: Neben den Kosten für Lernmittel, Sachkosten, Tage religiöser Orientierung und Gesundheitsbelehrung können im Rahmen von Praktika Kosten für Impfungen und ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen auftreten.

 

Förderung

Auskunft über BAföG beim Amt für Ausbildungsförderung
 Willi-Becker-Allee 7, 40227 Düsseldorf, Tel. 0211 899-1
oder Auskunft über die Förderungsberatung der Leistungsabteilung der Bundesagentur für Arbeit, Grafenberger Allee 300, 40237 Düsseldorf, Tel.: 0211/692-0

 

Anmeldung

Die Anmeldung ist möglich vom 1. September bis 28. Februar eines jeden Schuljahres. Eine frühzeitige Bewerbung ist zu empfehlen. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die Schulleitung.

In der Regel findet ein Bewerbungsgespräch statt.
Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:

Tabellarischer Lebenslauf

Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule mit Mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder einem höheren Schulabschluss

Geburtsurkunde

Taufnachweis

zwei Lichtbilder

 

 

Schulleitung
 St. Ursula Berufskolleg des Erzbistums Köln


Eiskellerstr. 11


40213 Düsseldorf




Bildungsgangleitung: Frau Zoltek


Sekretariat:
Telefon 0211 322394


Bürozeiten: montags bis freitags 8:30 bis 12:30 Uhr



Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auf Band sprechen. Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.

 

Beratung zum Anmeldeverfahren: Frau Wienholt, mittwochs 14:00 bis 16:30 Uhr