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22 | 09 | 2017

Termine

Praxisinitegrierte Ausbildungsform (PIA)

Fachschule Sozialpädagogik PIA

Lernen - arbeiten - verdienen: Ausbildungsform mit integriertem Berufspraktikum

Die Praxisintegrierte Ausbildungsform der Erzieherausbildung (PIA) richtet sich in besonderem Maße an Interessierte, die über Berufserfahrung verfügen und einen Wechsel in den Bereich Sozialwesen anstreben. Dabei ist das Berufspraktikum in die Ausbildung integriert: Man lernt bereits frühzeitig die Einrichtung kennen, in der man auch später arbeiten möchte. 

 

Mit PIA werden dieselben vollwertigen Ausbildungsstandards erreicht, wie mit der üblichen Erzieherausbildung. Zusätzlich erhält der/die Studierende eine monatliche Ausbildungsvergütung. Auch die Zugangsvoraussetzungen sind dieselben. Das St.-Ursula-Berufskolleg wird, ebenso wie andere Fachschulen des Sozialwesens mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, auch die Vollzeitform der Ausbildung weiterhin anbieten.

 

Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung gliedert sich in drei Jahre, in denen die Studierenden an zwei Tagen und einem Abend Unterricht in der Schule erhalten. Die übrige Zeit verbringen sie in einer sozialpädagogischen Einrichtung ihrer Wahl (Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen, Stationäre Jugendhilfe). Ende des dritten Jahres absolvieren die PIA-Studierenden ein zweimontages Blockpraktikum in einer Einrichtung eines anderen Arbeitsfeldes als derjenigen, in der sie ihre Ausbildung durchführen. In dieser Zeit stehen sie der Ausbildungseinrichtung nicht zur Verfügung.

 

Abschluss

Staatlich anerkannte/r Erzieher/in, ggf. mit Fachhochschulreife (Fach-Abi)

 

Aufnahmevoraussetzungen

 

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und

abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z.B. Kinderpfleger/in; Sozialhelfer/in; Heilerziehungshelfer/in)

 

oder

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und
Abschluss der Berufsfachschule oder Fachoberschule im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen

 

oder

Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) und
eine nicht einschlägige Berufsausbildung in Verbindung mit einer einjährigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit mit mindestens 20 Wochenstunden (z.B. Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr, Weltwärts, Praktikum)

 

oder

Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) oder Fachhochschulreife und eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mind. 900 Stunden in einer für den Bildungsgang geeigneten Einrichtung.

 

Berufsübergreifender Lernbereich:
Deutsch / Kommunikation, Englisch, Politik / Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften

 

Berufsbezogener Lernbereich:

Berufsbezogener Lernbereich:

·        Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln

·        Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

·        Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

·        Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

·        Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten

·        Lernfeld 6: Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

·        Vertiefungsbereich

·        Katholische Religionslehre / Religionspädagogik

·        Projektarbeit

 

Differenzierungsbereich
- Mathematik für Studierende, die die Fachhochschulreife erlangen wollen

 

Schulinterne Angebote:

- z.B. Improvisationstheater

 

Abschlussprüfungen

Am Ende des dritten Ausbildungsjahres findet das Fachschulexamen statt.

Es besteht aus drei schriftlichen Arbeiten (bzw. vier Arbeiten bei Erwerb der Fachhochschulreife) und ggf. mündlichen Prüfungen. 
Am Ende des Berufspraktikums (3. Ausbildungsjahr) findet die fachpraktische Prüfung in Form eines Kolloquiums statt. Die Fachhochschulreife wird nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums ausgesprochen.


 

Anschlussmöglichkeiten

Ein mit der KatHo NRW (Köln) abgeschlossener Kooperationsvertrag ermöglicht es, nach erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums direkt in das dritte Studienjahr des sechssemestrigen Bachelor-Studiengangs „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ eingestuft zu werden. Die Studierenden mit Fachhochschulreife erhalten dazu ein zusätzliches Zeugnis über die in der Fachschulausbildung erworbenen Modulpunkte.

 

Zusatzqualifikationen

Es besteht die Möglichkeit zu weiteren Zusatzqualifikationen:

- Montessori-Diplom

- Übungsleiterschein C-Linzenz

- Ersthelferausbildung/Kindernotfallhilfe

 

Kosten der Ausbildung

Es wird kein Schulgeld erhoben.

Bitte besonders beachten: Neben den Kosten für Lernmittel, Sachkosten, Tage religiöser Orientierung und Gesundheitsbelehrung können im Rahmen von Praktika Kosten für Impfungen und ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen auftreten.

  

Anmeldung

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an die Schulleitung.

 In der Regel findet ein Bewerbungsgespräch statt. 
Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:

 

Tabellarischer Lebenslauf
Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule
Geburtsurkunde
Taufnachweis
zwei Lichtbilder (Rückseite mit Vor- und Nachnamen versehen)
Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen (s.o.)

Nachweis/Kontaktdaten der Praxisstelle, bei der der praktische Teil der 3-jährigen Ausbildung absolviert werden soll

 

Schulleitung


St.-Ursula Berufskolleg des Erzbistums Köln


Eiskellerstr. 11


40213 Düsseldorf



 

Bildungsgangleitung: Herr Freund


Sekretariat:
 Telefon 0211 322394


Bürozeiten: montags-freitags 8:30 bis 12:30 Uhr



Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auf Band sprechen.

Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.

 

Beratung zum Anmeldeverfahren: Frau Wienholt, mittwochs 14:00 bis 16:30 Uhr