Staatlich anerkannte/r Heilpädagoge/in
Die Ausbildung bereitet „Staatlich anerkannte Erzieher/innen“ und „Staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger/innen“ sowie Menschen mit vergleichbarer pädagogischer Ausbildung auf die Übernahme heilpädagogischer Aufgaben vor. Sie soll Heilpädagogen/innen befähigen, als Fachkräfte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Behinderungen, Verhaltensauffälligkeiten und/oder Entwicklungsverzögerungen aufweisen oder von Behinderung bedroht sind, zu arbeiten.
Ihre Aufgabe ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen die personale und soziale Integration zu ermöglichen und sie zu unterstützen, ihr Leben sinnstiftend und möglichst selbstbestimmt zu gestalten.
Grundlage dieser Tätigkeit bildet die Förderdiagnostik, die sich nicht an den Defiziten, sondern an den vorhandenen Möglichkeiten der betroffenen Menschen orientiert. In Beratungen geben Heilpädagogen/innen unter Berücksichtigung der spezifischen Lebensbedingungen Hilfen zur Problem- und Konfliktbewältigung. In der fördernden, übenden und helfenden Tätigkeit wenden sie unterschiedliche pädagogisch-therapeutische Methoden an.
Die Arbeitsfelder sind sehr vielfältig und erstrecken sich vom Frühförderbereich über die Jugend– und Behindertenhilfe bis zur Arbeit mit alten Menschen.
Aufnahmevoraussetzungen
- abgeschlossene Fachschulausbildung im Fachbereich Sozialwesen oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation und
- eine mindestens einjährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit in sozial- oder heilpädagogischen Einrichtungen
- bei Nichtberufstätigen der Nachweis eines wöchentlichen Praktikums von mindestens 8 Stunden (diese können auf zwei Tage mit je 4 Stunden verteilt werden
Abschluss
Staatlich anerkannte/r Heilpädagoge/in
Ausbildungsdauer
3 Jahre
montags bis mittwochs, 17:30 bis 21:30 Uhr
Fächer
Fachrichtungsübergreifender Bereich
Deutsch/Kommunikation, Englisch, Politik/Gesellschaftslehre, medizinische Grundlagen
Fachrichtungsbezogener Bereich
Theoretische Grundlagen der Heilpädagogik und ihre Didaktik/Methodik, theologische/anthropologische/ethische Grundlagen der Heilpädagogik, Methoden in der Heilpädagogik aus den Bereichen musisch-kreative Verfahren/Spiel, bewegungsorientierte Verfahren, körperorientierte Verfahren, Beratungsverfahren, psychotherapeutisch orientierte Verfahren, Heilpädagogische Praxis mit schulischer Begleitung, Projektarbeit
Prüfung
Der Bildungsgang endet mit zwei schriftlichen Arbeiten aus den beruflichen Handlungsfeldern, ggf. einer mündlichen Prüfung und einem Kolloquium, in dem didaktisch-methodische Ansätze heilpädagogischen Handelns geprüft werden.
Kosten
Eigenbeteiligung an Lernmitteln, Arbeitsmaterial und Vervielfältigungen sowie an Kosten für externe Referenten und Exkursionen.
Anmeldung
Die Anmeldung ist möglich vom 1. September bis 28. Februar eines jeden Schuljahres. Eine frühzeitige Bewerbung ist zu empfehlen. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die Schulleitung.
In der Regel findet ein Bewerbungsgespräch statt.
Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:
- Tabellarischer Lebenslauf
- Abschlusszeugnis der allgemeinbildenden Schule
- Geburtsurkunde
- Taufnachweis
- zwei Lichtbilder
- Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen (s.o.)
- Nachweis der persönlichen Eignung
(zu Beginn der Ausbildung ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als zwei Monate sein darf)
Schulleitung
St. Ursula Berufskolleg des Erzbistums Köln
Eiskellerstr. 11
40213 Düsseldorf
Ansprechpartnerin: Frau Linden-Holtum
Beratung nach Vereinbarung
Sekretariat:
Telefon 0211 322394
Bürozeiten: montags-freitags 8:30 bis 12:30 Uhr
Außerhalb der Bürozeiten können Sie Ihr Anliegen auf Band sprechen. Wir rufen Sie baldmöglichst zurück.
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