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Liebes Tagebuch
Freitag, 15. Juli 2011 Liebes Tagebuch, nachdem nach einer gefühlten Stunde, der heilige rote Ordner von Frau Dr. Julia Steinfort erschienen ist, konnte unser netter holländischer Busfahrer „Geert“ uns geradewegs Richtung Biddinghuizen chauffieren. Die kleinen, aber feinen Unterbringungen (as known as Camphomes), waren zweckmäßig eingerichtet, und die Terassen davor luden zum gemütlichen Beisammensein ein. Wir richteten uns mit unserem bescheidenen Gepäck (welches zweifellos für drei Wochen Mallorca gereicht hätte) in den Camphomes ein. Anschließend lernten wir die sympathischen Teamer kennen. Nach einer gemeinsamen Einführung zusammen mit der FSU1 haben wir uns voller Elan, bepackt mit Kanus, Paddeln und Schwimmwesten, in die holländische See gestürzt. Lauthals, mit diversen Gesangseinlagen, ruderten die verschiedenen Kleingrüppchen feucht-fröhlich einmal um die Insel. Als Stärkung gab es dann ein echtes Camper-Menü à la Grillwürstchen und Kartoffelsalat (den Curry-Gewürz-Ketchup nicht zu vergessen). Den Abend haben wir auf den Camphome eigenen Terrassen mit unüberhörbarem Spaß ausklingen lassen.
Samstag, 16. Juli 2011 Liebes Tagebuch, Nach einer kurzen Nacht und zahlrreichen Insektenstichen war unsere Teamfähigkeit gefragt. Nun lag es an uns aus 24 Kanistern und diversen Seilen und Tauen, sowie einigen Holzstäben ein Floß zu bauen auf dem die gesamte Klasse, bestehend aus 31 Schülern plus zwei Lehrkräften in der Theorie den Ozean überqueren konnten. Die Praxis kam dem schon sehr nahe. Nach langem Experimentieren hatten wir ein floßähnliches Gebilde erstellt, was zumindest einige mutige Wasserratten zu einer geglückten Jungfernfahrt ermutigte. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen, war auf die Kompromissbereitschaft der Lehrer und Teamer Verlass, sodass wir unsere Freizeitgestaltung ausgiebig und individuell gestalten konnten. So suchte die eine Kleingruppe das Örtchen Harderwijk auf, die andere Gruppe erprobte sich an der Slack-line, und andere wiederum gönnten sich eine originale Frikandel spezial an der holländischen Frittenbude unserer großen Anlage. Da wir das Glück hatten mit dem ein oder anderen musikalischem Talent auf Tour zu sein, versammelten sich abends alle in dem geräumigen Zelt auf dem Platz und ließen es mit Trommeln, Gitarren und “Gesang“ heiß her gehen. Pünktlich zur Nachtruhe versammelte man sich auf ein Neues in gemütlichen Runden in den Camphomes, wo man es schaffte sich mit 30 Mann auf einer 1,40 m Couch zu quetschen.
Sonntag, 17. Juli 2011 Liebes Tagebuch, am Sonntagmorgen hatten wir den Luxus bis 10:30 Uhr auszuschlafen, um uns dann mit „allemann“ auf dem Platz zum Frühstuck zu treffen. Verschiedene Kooperationsspiele im Sonnenschein ließen uns noch einmal aufblühen und mehr zusammenwachsen. Da der neue Busfahrer „Erwin“ schon auf heißen Kohlen saß, haben alle ihre Camphomes auf Vordermann gebracht. Eine letzte Abschlussreflexion hatte den Abschied vom Aquacamp und seinen Teamern zum Thema. Mit frischer Meeresluft in den Lungen und leicht angebräunt (oder auch gerötet), machten wir auf dem Rückweg noch einen Zwischenstopp bei McDonalds, zur Freude aller Schüler. Denn das Essen im Aquacamp war so ziemlich das Einzige, was zu wünschen übrig ließ, was jedoch kreative Kochkünste beim ein oder anderen weckte. Rückblickend stand vor allem der Spaß an erster Stelle, so dass man nicht nur vom Paddeln Muskelkater hatte. In diesem Sinne – „Tot Ziens“
Autoren: Studierende der Klasse FSU-10 |