ERZBISTUM KÖLN     

Die Geschichte unserer Schule

Im Jahre 1927, einer für Deutschland politisch und sozial sehr unruhigen und schwierigen Zeit, gründeten die Ursulinen in Düsseldorf das „Kindergärtnerinnen-Seminar St. Ursula“. Zu Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929 konnten die ersten ausgebildeten Kindergärtnerinnen fünfzig Kinder in einem Kindergarten und Hort betreuen, den die Ursulinen eröffnet hatten.

Diese berufliche Frauenbildung der Ursulinen wurde 1939 von den Nationalsozialisten verboten. Erst 1959 konnte die Schule als „Frauenfachschule für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen der Ursulinen“ wieder eröffnet werden.

Im Zuge der Bildungsreform wurde die Frauenfachschule 1969 in eine „Fachschule für Sozialpädagogik der Ursulinen“ umgewandelt.

1979 kam noch die „Fachoberschule für Sozialpädagogik und Sozialarbeit, Klasse 12 B“, und 1982 die „Fachschule für Sonderpädagogik“, die inzwischen „Fachschule für Heilpädagogik“ heißt, hinzu.

Am 1.8.1990 übernahm das Erzbistum Köln die Trägerschaft der Schule, die daraufhin den Namen „St. Ursula-Schule des Erzbistums Köln“ erhielt. Durch Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen trägt die Schule seit dem 1.8.1998 den Namen „St. Ursula-Berufskolleg des Erzbistums Köln“.

In den letzten Jahren wurden weitere Bildungsgänge eingerichtet:

1993 die Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen, Fachrichtung Kinderpflege
1994 die Fachschule für Heilpädagogik in Teilzeitform
2000 die zweijährige Fachoberschule (FOS 11 und FOS 12) der Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen
2001 die Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitdwesen mit dem Abschluss "Staatlich geprüfte/r Sozialhelfer/in"
2001 die Fachschule für Motopädie in Teilzeitform
2005 der Integrierte Bildungsgang Kinderpfleger/in - Erzieher/in

Zur Zeit umfasst unsere Schule somit sieben Bildungsgänge, in denen einzel- und doppelqualifizierend zu beruflichen Qualifikationen geführt und der Erwerb allgemeinbildender Schulabschlüsse (Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife) ermöglicht wird. Trotz dieser vielen Schulformen ist unsere Schule klein und überschaubar geblieben, so dass wir Raum und Zeit zur individuellen Förderung und beruflichen Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler haben.
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