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Ein Bericht aus der Zeit, als noch Exkursionen unternommen wurden....

Eine Geschichtslektion....

Eine Geschichtslektion

Wir, die Klasse 6e, haben am Dienstag, den 10.03.20 einen sehr schönen Tag im Haus der Geschichte in Bonn verbracht. Wir sind dort hingefahren mit unserer Klassenlehrerin Frau Mohren und mit Frau Düthorn, die uns netterweise ebenfalls begleitet hat. In Verbindung mit unserer Klassenlektüre des Jugendromans „Ein Trümmersommer“ von Klaus Kordon, war geplant, sich die Ausstellung der Nachkriegszeit anzusehen. Als wir ankamen, wurden wir als erstes in zwei Gruppen aufgeteilt (mit jeweils einer Museumsführerin und einer Lehrerin). Damit wir die Museumsführerin besser verstehen konnten, haben wir jede einen Kopfhörer bekommen. Die Führerin konnte durch ein Mikrofon zu uns sprechen. Dann ging es los. 

Wir fanden es sehr beeindruckend, dass das Haus der Geschichte mehr als 2000 Originalstücke hat. Wir konnten sehr viel sehen, aber besonders toll fanden war ein wunderschönes Kommunionskleid . Dies hatte eine Mutter für ihre Tochter in einem Flüchtlingslager nur aus Verbandsutensilien gestrickt. Erschütternd war aber auch, dass die Menschen selbst im Winter in ganz dünnen Kleidern sehr anstrengende Arbeit leisten mussten. In diesem Zusammenhang konnten wir auch eine Original-Lore ansehen und uns nur in etwa vorstellen, welche schwierigen Arbeiten die Trümmerfrauen in der damaligen Notsituation verrichten mussten.

 

Weiterhin haben wir sogar einen echten Panzer gesehen, der früher im Krieg genutzt wurde. Es war ein unangenehmes Gefühl, vor solch einem zerstörerischen Gefährt zu stehen.

 

Wirklich gut gefiel uns, dass wir auch verschiedene Parteien wählen konnten und auf Original-Stühlen des früheren Bundestags sitzen durften. Nach der Führung haben wir uns erst einmal ausgiebig gestärkt. Anschließend haben wir uns in Gruppen von drei bis sechs Personen noch andere Ausstellungen im Haus der Geschichte angesehen. Der Höhepunkt war eine Ausstellung über die Raumfahrt. Da konnten wir einen echten Stein vom Mond bewundern.

Alles in allem war es eine beeindruckende Abwechslung im Kontrast zum normalen Schulleben und ein wirklich interessanter Ausflug, da man so ein bisschen nachempfinden konnte, unter welchen Nöten die damalige Kriegs- und Nachkriegsgeneration gelebt hat.

 

Wir können im Nachhinein froh sein, dass wir als letzte Klasse eine solche Exkursion noch vor der Corona-Krise durchführen konnten. 

 

Für die Klasse 6e 

Marielle Farhat und Greta Seuss

Fotos: Hannah Ulrich, 6e

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Schulabteilung