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Minerva

Ausstellungseröffnung gestern, Montag, den 19.02.2018 um 16.30 Uhr im Rahhausfoyer unserer Stadt

Ausstellung „Tafelbilder“ im Neusser Rathausfoyer

 

Der Kunst-Leistungskurs der Stufe Q1 lud zur Ausstellungseröffnung am 19.02.2018 im Neusser Rathausfoyer ein.

 

Bürgermeister Reiner Breuer hat das Gymnasium Marienberg, dessen Leistungskurs "Minerva" für die Ausstellung der Exponate verantwortlich zeichnet, herzlich begrüßt und die Exponate der  Ausstellung ausdrücklich als einen gelungenen Beitrag zu dem künstlerischen Akzent des städtischen Geschehens in Neuss gewürdigt.

 

Anschließend gelang es der Schülerin Sophia De Luca in ihrer Rede das künstlerische Kernanliegen des Kurses überzeugend darzustellen.

 

Olaf Gruschka, Kunstlehrer des Leistungskurses, erläutert Intention und Entstehungprozess der auf diese Weise entstandenen  "Tafelbilder" wie folgt:

 

„`Tafelbilder`“, so der Titel der Ausstellung, umspannt den Bedeutungsüberschuss, der sich in den Begriffen Schulbild, Bild mit Tafel und Tafelmalerei verbirgt. 

Gezeigt werden Bilder aus dem Schulleben, schulische Porträts und inszenierte Situationen mit Tafel.
„Pssst, sei ganz still“, signalisieren die Bilder und fordern schweigendes Staunen, das so natürlich nicht geduldet wird. Das künstlerische Sehen verhält sich zur Kritik und zur sprachlich geprägten Bildung wie das Löschblatt zur Tinte – es hat sie in sich aufgesaugt und ausgelöscht.

Minerva: „Wir begannen immer mit Fotografien, die miteinander kombiniert wurden. Unsere Malerei war beinahe Meditation. Freigesetzt von der Verpflichtung, bewusst ein Bild konstruieren zu müssen und an Proportionen, Perspektivität und Raumaufbau zu denken, gaben wir uns der selbst gewählten Vorlage hin und entdeckten im Malprozess ihre bildnerische Logik. Nach Überlegungen und Konstruktionen zu arbeiten, das wollten wir einfach nicht. Wir entdeckten die jeweilige Logik des Bildes erst nachträglich. Man sagt ja auch: NACH-DENKEN. Das Malen hat eine eigene Logik, die sich beim Malen ereignet. Sie muss nicht verbalisiert werden. Die großen Bilder malten wir meistens zu zweit, ohne viel zu reden. Wir malten im Unterricht, in den Pausen und Freistunden. Man kann beim Malen nicht über alles sprechen. Worüber man nicht sprechen könne, so unser Kunstlehrer O. Gruschka, darüber müsse man schweigen oder es zeigen.“

 

Unsere Fotos geben einen Einblick in die auf diese Weise entstandenen Bilder und die Atmosphäre der Ausstellungseröffnung:

 

 

 

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