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Mit unserer Schule verbunden

Ehemaligentreffen am Abend des 6. März

Mit unserer Schule verbunden - über Generationen hinweg

 

Auch in diesem Jahr lud der Förderverein unserer Schule zum Ehemaligentreffen ein und Marienbergerinnen vieler Generationen von Schülerinnen folgten dieser Einladung sehr gern!

Da gab es eine Gruppe von Ehemaligen, die vor 50 Jahren ihr Abitur abgelegt hat (s.a. folgener Bericht), ebenso wie zahlreiche andere Generationen - bis hin zum "jüngsten Nachwuchs", der noch in einem Maxi Cosy ankam...

Sie alle verbinden ihre gemeinsamen Erfahrungen an einer Schule, die auf eine reiche Tradition zurückblicken kann und zugleich über eine hochmoderne Ausstattung verfügt. Davon konnten sich die Gäste bei ihren Rundgängen mit der Schulleitung, Herrn Latzel und Frau Dr. Kippels, überzeugen.

Ehemaligentreffen an Marienberg, Freitag, den 06.März 2020

Ein Wiedersehen - 50 Jahre nach dem Abitur 1970! 

 

Alle reden von Entsorgen, Entrümpeln, minimalistischem Lifestyle, der neuen Lust an der Leere - ja, und auch wir, Jahrgang 1950 bis 1952, haben im Laufe unseres mittlerweile doch recht langen Lebens etliches in den immerwährenden Kreislauf geschickt. Aber nicht alles! 

Da und dort gibt es sie nämlich noch, die guten soliden Dinge. Nach 50-jährigem Schlummer in Schubladen und Schuhkartons, auf hohen Dachböden und in tiefen Kellern treten sie wieder ans Tageslicht: Antiquitäten vom Feinsten!

Da präsentieren sie sich nun beim Klassentreffen der OIGb, genau 50 Jahre nach dem Abitur an der Schule Marienberg: jede Menge Schulbücher und Lektüren in Deutsch, Latein, Englisch und Französisch, Urkunden aus dem Sportunterricht, Kunstwerke, Notenbücher, ‚Bierzeitungen‘, Zeugnisse, … - sogar ein Turndress hat dem Zahn der Zeit getrotzt. Ganz in Blau mit Pumphöschen in Größe 5 mussten sich die Sextaner damals einkleiden. Im Handel gab es die Größen 1 (XS) bis 6 (XXL). Größe 5 war also nicht sehr figurbetonend für kleine Sextanerinnen. Einige von uns würden heute noch mühelos hineinpassen. Tja, rank und schlank geblieben ... Auch aus dem Freizeitbereich lässt sich noch etwas beisteuern, z. B. die Tanzstunden-Pumps und der knallrote Minirock – beides damals in der Schule äußerst ungern gesehen!

Und dann gibt es natürlich Fotos über Fotos! Teils noch wunderbar sorgfältig in Alben eingeklebt, teils frisch aufbereitet im neumodischen Medium Fotobuch. 

Freitag Abend wurden diese Erinnerungen ausgetauscht, aufgefrischt, in zahlreichen Anekdoten ausgemalt und nachempfunden. 

 

Wir blickten leicht nostalgisch und weitgehend wohlwollend auf unser gemeinsames Schulleben zurück: befasst mit der Aufarbeitung des 2. Weltkriegs, noch behütet in der Welt der 50er Jahre, aber die Unruhen der 70er Jahre draußen schon an die Tür klopfen hörend. 

Viele hoch kompetente und lebenserfahrene Lehrerinnen und Lehrer gaben uns das Rüstzeug für ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben. Sicher, es hat auch Unangenehmes gegeben: Verletzungen, Ängste, Zwänge, unsinnige Gebote und Verbote, dogmatische Anschauungen. Über Einiges kann man heute schmunzeln. Anderes relativiert man mit der Gelassenheit des Alters, versteht, verzeiht, versöhnt sich.

Sie hatten Recht, die alten Lateiner und unsere Lehrerinnen und Lehrer: „Non scholae, sed vitae discimus!“ , so unterschiedlich sich dieses Leben auch bei den 16 Abiturientinnen unserer Klasse entwickelt hat. Ein halbes Jahrhundert – da gibt es viel zu erzählen, Erfahrungen auszutauschen und Erinnerungen abzugleichen. 

Ein Abend kann dazu nicht ausreichen! Wir werden uns jedenfalls im Sommer wiedersehen, um weiter zu reden und auch die zu treffen, die heute vom Coronavirus abgehalten wurden. 

Wir sind glücklich, Schülerinnen von Marienberg gewesen zu sein!

 

Cornelia Veit geb. Reichert

Anita Grifka geb. Hertleif

 

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Schulabteilung