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Poitiers

Eine Woche voller Abenteuer in Frankreich, 4.-12.10.2018

Poitiers - eine Woche voller Abenteuer in Frankreich, 4.-12.10.2018

 

Wie jedes Jahr brachen unsere Schülerinnen zum Schüleraustausch nach Poitiers auf, wo sie bereits sehnsüchtig von ihren Austauschpartnern erwartet wurden. Manche kannten sich bereits, andere waren sehr gespannt, wie das Leben „en famille“ sein würde.

Viele Erwartungen wurden erfüllt (ja, man kocht wirklich gut und isst lange, man spricht wirklich schnell Französisch) und manche Ängste erwiesen sich als unbegründet: die Gastfamilien und die aufnehmenden Klassen waren sehr herzlich und zugewandt, sie halfen bei Sprachproblemen, sie bemühten sich immer, auf Sonderwünsche In Bezug auf Essen angeht (Vegetarier sind in Frankreich nicht sehr verbreitet..) und das Programm, einzugehen. So trafen sich die meisten Deutschen auch am Wochenende untereinander, zusammen mit ihren Partnern.


Bei strahlendem Wetter erschien die Stadt Poitiers mit ihren vielen historischen Gebäuden sehr einladend und pittoresk

Unser gemeinsamer Ausflug nach La Rochelle wurde ebenfalls von warmem Sonnenschein begleitet, hier gab es Gelegenheit, die Innenstadt zu besichtigen und in der Markthalle das Treiben der Käufer und die Präsentation der Waren zu betrachten. Letztere machte einen nicht unerheblichen Eindruck, konnte man doch einen Schweinskopf und alle Arten von Geflügel mit Klauen und Kopf sehen…ein Anblick, den die Deutschen nicht kannten.

Als Abschluss des Tages stand der Besuch des Aquariums auf dem Programm, eines der größten und schönsten in Europa.

Beim Abschied am Bus flossen auf beiden Seiten Tränen, was wir Lehrerinnen als sehr gutes Zeichen werteten, dass Freundschaften entstanden sind, dass man sich gegenseitig sehr schätzte, dass man weiß, was einem jetzt fehlen wird ohne Frankreich, die Schule und die herzlichen Menschen…


Insgesamt ein gelungener Austausch, der Ende März/Anfang April mit dem Gegenbesuch der französischen Partner in Neuss komplettiert wird.

Die Erfahrungen, die vor Ort in der Familie wie auch in der Schule und mit den Gleichaltrigen gemacht wurden, sind einzigartig und können in keinem Französisch-Unterricht an Marienberg vermittelt werden. Unsere Schülerinnen lernten, sich auch mit nicht perfekten Französischkenntnissen durchzuschlagen und sich zu trauen, zu sprechen. Vielen gibt diese Erfahrung mehr Selbstvertrauen, die auch in Deutschland helfen kann.

Wir Französischlehrerinnen möchten jede Schülerin ermutigen, sich diesen einmaligen Erfahrungen zu öffnen.

Leider gibt es immer wieder Sschülerinnen, die sich erst gar nicht anmelden, weil das Leben in Frankreich anders sein könnte als zu Hause, nicht vorher planbar und man auch in der Gastfamilie allein schlafen muss ohne die Freundinnen…

Sie wissen gar nicht, was ihnen entgeht…

Aber vielleicht nächstes Jahr???

Für die Französisch-Fachgruppe, Uta-Maria Deußen

Fotos: U.M.Deußen

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