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Spring!

Zeige Mut, entdecke deinen Forschergeist, Kreativität, Leistungs- und Begeisterungsfähigkeit, beweise Durchhaltevermögen....!!!!

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Jugend-forscht 2018

Marienberg auch in diesem Jahr wieder mit großer Beteiligung 

 

Unter dem Motto „Spring!“ beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele Marienbergerinnen am Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Niederrhein, der in diesem Jahr zum 23. Mal stattfindet. Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre treten dabei in der Sparte „Schüler experimentieren“ an, die älteren bis 21 Jahre in der Sparte „Jugend forscht“.

10 Projekte mit insgesamt 22 Schülerinnen reisen vom Marienberg am 20. Februar mit interessanten Arbeiten aus den Gebieten Biologie, Chemie, Physik und Mathematik ins Seidenweberhaus, um der Jury aus Fachleuten, Professoren und Fachlehrern an einem selbst gestalteten Präsentationsstand Rede und Antwort zu stehen. In den Wochen vor dem eigentlichen Wettbewerb wurden die Arbeiten schon per eMail eingereicht. Aktuell befinden sich die Schülerinnen in den letzten Vorbereitungen. Plakate werden erstellt, Karteikarten beschrieben und Präsentationen eingeübt. Je näher der Termin rückt, desto mehr steigt die Spannung.

Wie schon in den Jahren zuvor, gibt es auch in diesem Jahr einige Schülerinnen, die zum wiederholten Male an diesem Wettbewerb teilnehmen:

  

Nachdem Mia Stümpges aus der 9b im letzten Jahr ein Spielzeugboot umweltfreundlich betrieb, indem sie zusammen mit Verena Pohl und Elisa Brzesina die Schiffsschraube durch einen Propeller austauschte und Versuche mit Solarzellen durchführte, untersucht sie in diesem Jahr zusammen mit Ricarda Kurth (ebenfalls aus der 9b), in wie weit Metalle im Alltag sinnvoll eingesetzt werden. Sie nahmen dazu unter anderem Temperaturkurven von Metallen auf, die sie erhitzten bzw. stark abkühlten.  

Ebenfalls zum zweiten Mal dabei sind Katharina Flüchten und Clara Schmidt aus der 9a. Sie waren im letzten Jahr mit einem zweiten Preis in der Sparte “Biologie” erfolgreich. In diesem Jahr stellen sie Papier aus Spargelschalen her. Dazu wurden die Innenseiten von Spargelschalen gepresst und mit Bleichmitteln behandelt, um darauf schreiben zu können. 

Anna Brönlund und Miriam Penners aus der Q2 stellen sich bereits zum vierten Mal den Herausforderungen des Wettbewerbes. Wie schon 2015 und 2017 nehmen sie zusammen an dem Wettbewerb teil und bilden wieder ein „mathematisches“ Team. Nachdem sie sich beim letzten Wettbewerb mit der tropischen Geometrie beschäftigt hatten und damit den 1. Platz im Regionalwettbewerb in der Sparte „Jugend forscht“ und den 2. Platz im Landeswettbewerb inklusive eines 1 – 2wöchigen Forschungspraktikums gewinnen konnten, nahmen sie sich diesmal die tropische Arithmetik vor. Sie berechnen bei einem gewichteten Graphen den kürzesten Weg zwischen zwei Knoten und schrieben ein Programm, welches die tropische Arithmetik für die Längenbestimmung verwendet.

Zum ersten Mal dabei sind u.a. Annika Becker und Lara Lansen aus der 6e. Sie stellten sich die Frage: Wohin verschwindet das Chlorophyll im Herbst? Durch Chromatographie wurden zunächst die verschiedenen Blattfarbstoffe in einem grünen Laubblatt nachgewiesen. Grüne Blätter enthalten neben dem grünen Chlorophyll auch gelbe und orange Farbstoffe. In einem gelben Blatt konnte das Chlorophyll nicht mehr nachgewiesen werden. Die Pflanzen bauen das Chlorophyll im Herbst ab, da sie aufgrund der Lichtverhältnisse keine Photosynthese mehr betreiben können. 

 

Die 6c ist gleich mit 5 kreativen Schülerinnen, die ebenfalls zum ersten Mal dabei sind, vertreten: Während Paulina Aslauidon, Hannah Päßler und Mia Busch aus Früchten Batterien herstellten und untersuchten, welche Früchte (Äpfel, Birnen, Zitronen) unter welchen Bedingungen den größten Stromfluss erzeugen, züchteten Isabell Pape und Annika Garnebode zusammen mit Lisa London aus der 6e Kristalle. Zunächst galt es dabei herauszufinden, woraus Kristalle bestehen und wie man sie auch ohne Fertigmischung selber herstellen kann. Anschließend wurden die Kristalle unter dem Mikroskop genauer untersucht und ihre Struktur verglichen. 

 

Vivien Klapper und Victoria Miebach aus der 7f folgten dem „Licht auf krummen Wegen“. Dazu untersuchten sie zunächst die Brechung des Lichts vom Übergang von Luft in verschiedene Flüssigkeiten. Im zweiten Teil ihrer Arbeit stellen sie Erscheinungen der Lichtbrechung in der Erdatmosphäre nach. Letztendlich gelang es ihnen, die Brechungswinkel an der Grenze zwischen zwei Flüssigkeiten zu messen. 

 

Plastik aus Kartoffeln als umweltschonende Alternative herzustellen, war die Aufgabe, die sich Rebecca Gudetta und Dilara Duwe aus der 8b gestellt hatten. Zunächst bestand die Aufgabe darin das Plastik herzustellen. Dafür wird Kartoffelstärke benötigt, die in einem Vorversuch erst gewonnen werden muss. Anschließend wird mit Wasser und Glycerin zunächst flüssiges Plastik hergestellt. Durch Abkühlung bildet sich schließlich eine Stärkefolie. Da diese sich durch Zugabe von Wasser jedoch wieder auflöst und derartige Gefäße als Teller oder Becher ungeeignet wären, galt es die Folie soweit zu verbessern, dass sie sich nicht mehr auflöst.

  

Leonie Schulze und Raja Winkelmann (ebenfalls aus der 8b) gingen der Frage nach, ob man Äpfel schälen sollte. Stimmt es, dass direkt unter der Schale das meiste Vitamin C vorhanden ist? Um das herauszufinden wurde mit Hilfe einer Titration der Vitamin C-Gehalt eines Apfels sowohl unter der Schale als auch im restlichen Apfel bestimmt. Zunächst wurde die Schale großzügig entfernt und dann sowohl die Schale als auch der restliche Apfel gerieben. Durch die Titration der beiden Säfte konnte der Vitamin C-Gehalt sehr genau bestimmt werden und die Anfangsfrage bestätigt werden.  

 

Ein weiteres Team, das neben Anna und Miriam in der Sparte „Jugend forscht“ startet ist Melissa Kirchhoff und Hayathry Sellathurai aus der EF. Die Schülerinnen befassten sich mit der spezifischen Oberfläche von Aktivkohle. Dazu wurde die Ausbildung einer molekularen Monolage adsorbierter Essigsäure auf dem Aktivkohlesubstrat untersucht.

 

Alle Gruppen fiebern nun dem Wettbewerbstag entgegen, in der Hoffnung sich gut präsentieren zu können. Zusammen mit ihnen freuen sich ihre betreuenden Lehrer auf diesen Tag: Frau Kauerz (6 Gruppen), Frau Grifka zusammen mit Herrn Witting (eine Gruppe), Herr Krieger (eine Gruppe), Frau Tophofen (eine Gruppe), Frau Wedekind (eine Gruppe).

(Text: Dorothee Wedekind, Koordination Naturwissenschaften)

 

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