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Tilman Latzel
Neuer Schulleiter an Marienberg

Tilman Latzel nutzt die Möglichkeit, sich als neuer Schulleiter des Gymnasiums Marienberg vorzustellen.

Tilman Latzel

Neuer Schulleiter an Marienberg, nutzt die Möglichkeit, sich als neuer Schulleiter von Marienberg vorzustellen

 

Liebe Schülerinnen, liebe Eltern, liebes Kollegium,

 

ich möchte die Möglichkeit nutzen, mich Ihnen und euch, liebe Schülerinnen, als neuer Schulleiter des Gymnasiums Marienberg vorzustellen und meine Beweggründe, Hoffnungen und Perspektiven, die mich im Rahmen meines Antritts dieser Stelle begleiten, zu schildern.

Mein berufliche Laufbahn hat mich in den letzten 20 Jahren durch alle klassischen Schulformen in Nordrhein-Westfalen geführt. Ausgebildet am Amplonius-Gymnasium in Rheinberg habe ich bis zu meiner ersten Festanstellung 2001 an der Konrad-Duden-Realschule in Wesel, an zwei Gesamtschulen in Duisburg und Wesel gearbeitet.

Mein weiterer Weg führte mich 2008 über die Konrektorenstelle der Leni-Valk-Realschule in Goch ab 2012 nach Alpen, wo ich in den letzten 7 Jahren eine Sekundarschule in meinem Heimatort aufbauen durfte.

Der Wunsch, meine Laufbahn irgendwann an einem Gymnasium fortzusetzen, begleitete mich dabei aber stetig. Als ich dann auf die Ausschreibung der Schulleiterstelle am Gymnasium Marienberg aufmerksam wurde, habe ich mich in Abstimmung mit meiner Frau und meinen drei Töchtern dazu entschieden, mich um diese Stelle zu bewerben und meinen Platz an der Sekundarschule Alpen schweren Herzens zu räumen.

Die Aussicht an einer Schule zu arbeiten, die so stark in ihrer christlichen Tradition verankert ist, war sehr reizvoll. Ich hoffe, dass ich dieser Tradition gerecht werde und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Stadt sowie deren Geistlichen, hier vor allem mit Oberpfarrer Guido Assmann aus St. Quirin und St. Marien sowie unserem Schulgeistlichen Pfarrer Guido Dahlhaus, diese stärken und weiterentwickeln kann.

Schon in den ersten Begegnungen mit den Schülerinnen habe ich gespürt, mit welchem Enthusiasmus sie ihre Schule besuchen und in vielfältiger Weise daran interessiert sind, das Schulleben z. B. über die SV, mitzugestalten.

Alle Kolleginnen und Kollegen, die ich bislang kennenlernen durfte, lassen mich ein hohes und authentisches Engagement erfahren, mit dem alle Schülerinnen am Marienberger Gymnasium während ihrer gesamten schulischen Laufbahn, individuelle Begleitung, Beratung und vor allem Zuwendung erfahren. Dies gilt sowohl für den emotionalen als auch für den unterrichtlichen Bereich, welcher sich mir in Form von hervorragenden Möglichkeiten für die Entwicklung und Förderung der ganz individuellen Kompetenzen der einzelnen Schülerinnen präsentiert.

In diesem Kontext ist nicht nur die Breite der Fachangebote zu nennen, sondern auch die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen tragen dazu bei, dass Marienberger Schülerinnen im Sinne einer traditionsreichen und leistungsstarken Schule sehr erfolgreich zum Abitur geführt werden. Dass ich als Naturwissenschaftler mit dem Fach Biologie gerade im Gedanken an den neuen naturwissenschaftlichen Trakt ins Schwärmen gerate, sei mir nachgesehen.

Doch auch durch weitere außerordentliche Angebote in den verschiedenen Fachbereichen nimmt das Marienberger Gymnasium eine Stellung ein, die im Umfeld von Neuss als Alleinstellungsmerkmale wahrgenommen werden.

Ich freue mich auf die produktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kollegium, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen anzugehen und zu meistern. Hier sehe ich mich gerade durch Frau Dr. Kippels, unserer stellvertretenden Schulleiterin, hervorragend unterstützt.

Neben den Schülerinnen und dem Kollegium habe ich in der kurzen Zeit, in der ich an dieser Schule bin, auch andere Gruppen kennengelernt, die alle mit großer Begeisterung dazu beitragen, dass die Schülerinnen des Marienberger Gymnasiums optimale Lernbedingungen vorfinden.

Hier sind zuallererst die Eltern und ihre Mitwirkung in den unterschiedlichen Gremien zu nennen, in denen sie wichtige Aufgaben übernehmen. Auch hier nährt sich, nach den ersten Gesprächen, meine Hoffnung auf eine gute und produktive Zusammenarbeit. Neben dieser inhaltlichen Mitwirkung ist über den Förderverein auch eine ganz praktische Unterstützung wahrzunehmen.

Besonders zu erwähnen ist die Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Stiftung Kinderheim St. Anna und Schule Marienberg, die durch die immensen Investitionen in die Modernisierung des Gebäudes dafür Sorge trägt, dass die oben von mir angesprochenen optimalen Lernbedingungen real umgesetzt werden.

Daneben ist auch die Unterstützung, Förderung und Akzeptanz der Stadt Neuss im städtisch-politischen Kontext ein wichtiger Garant dafür, dass ich als Schulleiter Bedingungen vorfinde, um ein am Marienberger Gymnasium bestehendes optimales Netzwerk weiter auf- und auszubauen.

Je mehr ich die Schule, das Umfeld und die Menschen an dieser Schule kennenlerne, desto sicherer bin ich mir, hier die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Ich sehe meine Aufgabe als Schulleiter am Gymnasium Marienberg als Herausforderung, der ich mit großer Neugier und Freude entgegensehe. Gerade das erste Jahr wird für mich im Schwerpunkt dazu dienen, alle Strukturen, Abläufe, Kooperationen und vor allem Menschen kennenzulernen und mit Hilfe aller am Schulleben Beteiligten ein Teil der Marienberger Gemeinschaft zu werden.

Tilman Latzel

Schulleiter Gymnasium Marienberg

 

 

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