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White Horse Theatre
Learn English through theatre

Englische Theateraufführungen für....

White Horse Theatre - Learn English through theatre

 

Mittwoch, 02. Oktober 2019

 

Englische Theateraufführungen für die Jahrgangsstufe 5, den Q1 Literaturkurs und die Englischkurse der Jahrgangsstufe Q1 sowie die Leistungskurse der Q2

 

Im Theaterraum unserer Schule mit seiner hölzernen Bühne und dem roten Vorhang hieß es wieder einmal, wie regelmäßig bereits seit fünf Jahren, CURTAIN UP - Vorhang auf – für die englischsprachige Schauspielergruppe von White Horse Theatre aus Soest.

 

Es wurden zwei Stücke in englischer Sprache von Native Speaker[n] aufgeführt: zuerst The Green Knight (basierend auf dem mittelalterlichen Gedicht Sir Gawain and the Green Knight) von Peter Griffith für die ganze Jahrgangsstufe 5 und den Q1 Literaturkurs und anschließend Romeo and Juliet von William Shakespeare für die Englischkurse der Jahrgangsstufe Q1 sowie die Leistungskurse der Q2.

 

The Green Knight erzählt eine Geschichte vom Hofe des legendären King Arthur. Ein riesiger Ritter, in grün gekleidet, fordert Arthurs Ritter zum Kampf heraus. Sir Gawain nimmt die Herausforderung an, bemerkt jedoch zu spät, dass der grüne Ritter ein Zauberer ist. So beginnt ein wildes Abenteuer durch finstere Wälder und eisige Berge, bis sich am Ende die beiden Rivalen gegenüber stehen. Wie kann der ehrenwerte Sir Gawain in dieser Welt der Tricks und Zauberei gewinnen?

Quelle:https://www.white-horse-theatre.eu/index.php/de/repertoire-de/unterstufe/259-the-green-knight

Die Schülerinnen waren sehr aufmerksam und verfolgten gespannt das Theaterstück. Sobald sie hierbei Schwierigkeiten hatten, involvierten die jungen und pädagogisch vorbereiteten Schauspieler die Schülerinnen sogleich in das Geschehen, kamen von der Bühne herunter ins Publikum und forderten sie zur Mitarbeit auf, was sie begeistert taten. Auch im Anschluss an die Aufführung hatten die Schülerinnen die Gelegenheit aktiv zu werden und Bethany, Claire, Angus und Andrew auf Englisch Fragen aller Art zu stellen. Somit kamen zum Beispiel Fragen, wie: How old are you? How old is he play? Do you like singing? How long did it take you to learn the lines? und Was that a real kiss???, woraufhin ein enttäuschendes NO, it wasn’t!, aber auf die Frage Did you make any mistakes??? die ehrliche Antwort: YES, we did! folgte.

In der von White Horse Theatre stark gekürzten (Spielzeit ca. 1,5 Std.) und unkonventionellen Umsetzung des Stoffes der Tragödie Romeo and Juliet von William Shakespeare geht es um das vielleicht berühmteste Liebespaar der Literaturweltgeschichte und um dessen tragisches Ende: Seit langem schon befehden sich die Familien Montague und Capulet, immer wieder kommt es in den Straßen von Verona zu Gewalt. Romeo (ein Montague) und Juliet (eine Capulet) verlieben sich ineinander und heiraten – heimlich, ohne das Wissen ihrer Familien. Doch dann tötet Tybalt Capulet Romeos besten Freund Mercutio, woraufhin Romeo in einem Wutanfall Tybalt ersticht. Nach nur einem Tag Ehe wird Romeo aus Verona verbannt und muss seine geliebte Julia verlassen. Als dann auch noch Julias Vater seine Tochter mit einem anderen zwangsverheiraten will, entscheidet sich die verzweifelte Julia für einen drastischen Schritt…

Quelle:https://www.white-horse-theatre.eu/index.php/de/repertoire-de/advanced/73-romeo-and-juliet

 

Die Schülerinnen sahen eine Romeo and Juliet-Aufführung mit nur vier Schauspielern, die pragmatisch mittels eines einfachen, aber exzellenten Bühnenbildes wunderbar die wichtigsten Aspekte der faszinierenden Geschichte Romeo und Julias spielten. Shakespeares Originalsprache wurde beibehalten, und war verständlich, spannend und ergreifend zugleich.

Nach der Aufführung erhielten die Schülerinnen der Q1 und Q2 ebenfalls die Möglichkeit, die Schauspieler zu befragen. Hier ähnelten sich ein paar der Fragen mit denen von den jungen Schülerinnen zuvor gestellten, so z.B. Fragen wie Where are you from? oder Fragen zum Casting, dem Lernen des Textes und den Proben, die nur 3,5 Wochen dauerten; oder auch interessanterweise die Frage: Are you a real couple? Die Schauspieler waren besonders begeistert, dass unsere Schülerinnen Fragen stellten, die ihnen bisher noch nie begegnet waren. So die verwunderte Frage einer Schülerin zum Inhalt des Stücks, warum Julia sich weiterhin mit Romeo einlässt, obgleich sie weiß, dass dieser gerade ihren Cousin getötet hat: Why does she not think of Tybalt? Eine andere Schülerin ging über das Stück hinaus und wollte wissen: How do you feel about the play yourself? Do you like it?

Die Gespräche mit Schauspielern, Schülerinnen, Lehrern und die Erfahrungsberichte der Schülerinnen bestätigten am Tag selber und belegen im Nachklang, dass das Erlebnis von Theater ein Gewinn und eine Freude für alle Beteiligten war und nachhallen wird – almost perfect. 

 

Neuss, Oktober 2019

Text und Organisation: H. Niederhagen

Quelle und Info: www.white-horse-theatre.eu

Fotos: White Horse Theatre/Sch

Erfahrungsberichte aus der Perspektive unserer Schülerinnen in der Oberstufe

 

Am Mittwoch, den 02. Oktober 2019, haben sich alle Q1 Englischkurse sowie die Leistungskurse der Q2 das Theaterstück Romeo und Julia ansehen dürfen, das in unserer Aula aufgeführt wurde. Zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler des White Horse Theatre haben die Tragödie von William Shakespeare aus dem Jahre 1595 auf die Bühne gebracht.

Die einzelnen Schauspieler des White Horse Theatre haben bis zu drei Rollen gespielt und damit alle Schülerinnen beeindruckt. Sie waren alleine für die Umgestaltung der Szenen zuständig. Das ganze Theaterstück wurde sehr schlicht und einfach gehalten, wodurch man dem Geschehen sehr gut folgen konnte, da es keine Unterbrechungen gab. Die einzelnen Szenen waren alle schlüssig und verständlich, auch wenn man vielleicht nicht jedes Wort verstanden hat. Mich hat außerdem fasziniert, wie gut man zusätzlich durch die Körpersprache und die Intonation der Schauspieler verstehen konnte, was passiert und wie sehr man durch die gesamte kreierte Atmosphäre mitgerissen wurde. Außerdem wurde es in der Originalsprache gespielt. Nach der Aufführung hatten wir noch die Möglichkeit, Fragen zum Stück, aber auch zu den Schauspielern zu stellen. Dabei hat man gemerkt, wie sehr die Akteure ihre Arbeit mögen, aber genauso, wie schwierig es sein kann, diese gut zu machen. Zum einen muss man viele Absagen verkraften können, zum anderen muss man sich bei einem Stück in die einem zugewiesene Rolle hineinversetzen. Die Eindrücke, die wir durch die Vorstellung gewonnen haben, gingen also weit über Shakespeare und Englisch hinaus. 

Alles in allem waren wir Schülerinnen sehr angetan von den Schauspielern, dem Theaterstück und der Umsetzung eines so komplexen Werkes. Ich würde jedem empfehlen in diese Vorstellung zu gehen, da sie sehr interessant und mitreißend war. Während der Aufführung von Romeo und Julia wurde eine unglaubliche Atmosphäre geschaffen, die man nicht spürt, wenn man einen Film im Fernsehen oder Kino sieht.

Johanna Köppinger, Q1, GK, E

 

Ich bin Schülerin eines Q1 Literaturkurses und eines Q1 Englischkurses und hatte die Möglichkeit beide Stücke der Theatergruppe White Horse Theater zu sehen: zuerst The Green Knight und dann Romeo and Juliet von Shakespeare.

Vor dem Schauen der zwei englischen Theaterstücke war ich mir noch unsicher, ob wir die Geschichte aufgrund der Sprachbarrieren verstehen würden. In dem Stück für die Fünftklässler war die Sprache einfach gehalten und ich und andere aus meiner Stufe konnten die Geschichte gut mitverfolgen. Durch die ausdrucksstarke Verkörperung der Figuren und die Integration des Publikums konnte man sich schnell in das Geschehen einfinden und auch die jüngeren Kinder konnten sich so für das Theaterstück begeistern.

 

Nach diesem eher lustigen Stück haben wir dann anschließend mit der Q1 Romeo and Juliet gesehen. Das Drama war zwar deutlich auf das Wesentliche gekürzt, aber sehr interessant inszeniert. So starb Julia nicht durch den eigenen Dolchstich wie im Original, sondern durch ihren Kuss auf Romeos Mund, der gerade das tödliche Gift getrunken hatte. Jedoch war das Stück durch die lyrisch anspruchsvolle Sprache schwierig zu verstehen.

Das Bühnenbild war eindrucksvoll inszeniert, da dieses durch wenige Requisiten viele Orts- und Zeitwechsel authentisch darstellen konnte. Andererseits fand ich es sehr beeindruckend, dass einige Schauspieler während der Stücke ihre Rolle wechselten und von einer auf die andere Sekunde einen ganz anderen Charakter spielen konnten.

Die anschließende Fragerunde mit den Schauspielern hat mir gut gefallen, weil man Fragen stellen konnte, die während des Stückes aufgekommen sind, was bei normalen Theaterstücken eher unüblich ist. Mich beschäftigte die Frage, wie einer der Schauspieler so schnell die Rolle wechseln konnte. Er erläuterte, dass er sich dafür höchst konzentrieren muss und ihm die Outfit-Wechsel dabei helfen.

Alles in allem war es wunderbar, dass ich bei dem ersten Stück (The Green Night) auf die technische und schauspielerische Arbeit der Theatergruppe schauen konnte und mich bei dem zweiten Stück (Romeo and Juliet) auf den Inhalt konzentrieren konnte. Ich denke, ich habe für mich am Modell von Profischauspielern für mein eigenes Theaterspiel etwas lernen können.

Mia Stümpges (Q1,Literaturkurs/Englisch-GK)

 

 

 

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