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Schulseelsorger

Seit Sommer 2012 bin ich Schulseelsorger am Erzbischöflichen Gymnasium Marienberg in Neuss. Seitdem bin ich für die Schulpastoral verantwortlich.

Die Schulpastoral (Schulseelsorge) will mithelfen, die individuelle christliche Identität der Schülerinnen und des Kollegiums durch die Begegnung mit Gott und untereinander zu entfalten. Der christliche Glaube schenkt wertvolle Anregungen für eine authentische Persönlichkeitsentwicklung. Er trägt dazu bei, das eigene Leben im Licht des Evangeliums zu sehen, zu deuten und Antworten zu finden auf Fragen, die das Leben stellt.

Die Schulseelsorge an unserer Schule ermöglicht allen Mitgliedern unserer Schulgemeinde, ihr Leben aus der Sicht des Glaubens wahrzunehmen, und eröffnet Möglichkeiten, die Schulzeit als von Gott getragen und begleitet zu erfahren.

Deshalb gehört zu den wesentlichen Elementen unseres Gymnasiums neben dem qualifizierten Unterricht auch seelsorgliche Begleitung, Gebet, Gottesdienste, Besinnungs- und Orientierungstage, Wallfahrten und die Mitfeier des Kirchenjahres.

Mit den ganz unterschiedlichen Begabungen und Charismen ist jede und jeder eingeladen, sich in die Schulgemeinschaft, die auch eine Glaubensgemeinschaft darstellt, einzubringen.

Einen ganz besonderen Ausdruck fand die Schulgemeinschaft als Glaubensgemeinschaft bei der Domwallfahrt der ganzen Schulgemeinschaft am 24.09.2017 anlässlich des 160jährigen Jubiläums unserer Schule. Unter dem Motto „Alle sollen eins sein“ (Joh 17,21) machten sich alle Schülerinnen und das ganze Kollegium auf zum Kölner Dom. Dort feierten alle gemeinsam eine Hl. Messe und fuhren anschließend mit dem Schiff nach Düsseldorf zurück. Die ganze Schulgemeinschaft erfuhr sich als zusammengehörig: alle auf einem Schiff, alle in einem Boot. Was uns verbindet, ist der gemeinsame Glaube an Gott; deshalb ist der eigentliche Steuermann Jesus Christus, der jede und jeden einzelnen begleitet und trägt, aber auch die Schulgemeinschaft als Ganze. Sehr treffend drückt das die zweite Strophe eines Liedes aus:

„Im Schiff, das sich Gemeinde nennt, muss eine Mannschaft sein, sonst ist man auf der weiten Fahrt verloren und allein. Ein jeder stehe, wo er steht, und tue seine Pflicht, wenn er sein Teil nicht treu erfüllt, gelingt das Ganze nicht. Und was die Mannschaft auf dem Schiff ganz fest zusammenschweißt in Glaube, Hoffnung, Zuversicht, ist Gottes guter Geist. …“

 

 

Pfr. Guido Dalhaus

 

 

 

Schulabteilung