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Visionen
Ausstellungseröffnung im Romaneum

6. November 2019 17:00 Uhr bis 28. November 1969 18:00 Uhr

Visionen

Kunstausstellung im Romaneum

Zeit vom 06.11.19 bis 28.11.19

Eröffnung: 06.11.2019 um 17.00 Uhr

Begrüßung: Frau Hebben [Fachbereichsleiterin Kultur, Gesellschaft und Politik /Stadt Neuss – Volkshochschule]

Worte des Schulleiters Gymnasium Marienberg: Tilman Latzel

  

Klassen 6/7/8/9/ ( Ltg.: Andrea Gruschka)

LK Kunst Q2/Q1 und Grundkurse aus der EF/Q1/Q2 ( Ltg.: Olaf Gruschka)

 

Zeichnung, Malerei, Skulptur,

                                           Installation und Grafik

 

Visionen und Innovationen entsprechen sich. Für einen Wandel bedarf es immer beider Aspekte. Im Wandel finden wir manches, was sich als modern präsentiert, gesellschaftlichen Interessen entgegenkommen möchte. 

 

Modern ist aber nicht von vornherein innovativ und auch nicht immer visionär. Modern ist nicht gleichbedeutend mit Kunst.

 

In die Zukunft zu schauen, heißt immer auch den Blick auf das Bewährte zu richten. Dieses bildet das Fundament, Neues zu wagen. Dazu bedarf es der Vision, die das Initial der Innovation ist. 

 

Auf der Basis unterrichtlicher Arbeit zeigen die Schülerinnen ihre Visionen als Artefakt.

 

Das eindeutigste Merkmal künstlerischer Innovationen ist ihr Neuheitsgrad. Er reicht von geringfügigen Veränderungen bis hin zu fundamentalen Neuerungen. Es gibt Basisinnovationen, Optimierungsinnovationen und Scheininnovationen/kosmetische Verbesserungen. Die Unsicherheit bei einer künstlerischen Innovation hängt maßgeblich mit dem Neuheitsgrad zusammen, weil es dann umso schwerer ist, auf  erprobtes Wissen zurückzugreifen. 

 

Die Planung einer künstlerischen Arbeit geht immer mit einer Unsicherheit einher. 

 

Glückendes künstlerisches Arbeiten ist Innovation. Dies  bedeutet im Wortsinn Neuerung, muss aber keine physische Angelegenheit sein. Die künstlerische Arbeit ist mehr als eine Erfindung und mehr als eine Vision. Genügte der Geistesblitz für die Erfindung, so bedarf die künstlerische Arbeit  der Umsetzung, muss erfolgreich durchgesetzt werden, um Innovation sein zu können. Innovationen und Kunst  verändern ,krempeln unseren Alltag um. Aber was genau ist das Besondere daran? Das Ziel muss es sein, Innovationen zur Routine zu machen.

 

Kunst aktiviert Denken und Handeln, überwindet die Trägheit des Bekannten und erweitert den Horizont.

 

Olaf Gruschka

 

(Plakat und Foto: Olaf Gruschka)

   


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