Berichte

Die Sechstklässler auf "Programmierschnupperkurs"

In Zusammenarbeit mit dem zdi-Schülerlabor der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg führten die Schülerinnen und Schüler der Erzbischöflichen Sankt-Josef-Schule unter der Leitung von Frau Dr. Fabiszisky einen Projekttag zum Thema Programmieren durch.

Dieser ganz andere Schultag bestand aus zwei Teilen.

Im Ersten lernten die Kinder, wie eine Leuchtdiode und ein elektrischer Widerstand funktionieren. Im Anschluss wurden einfache Schaltungen ohne Löttechnik auf kleinen Steckbrettern aufgebaut.

Im Zweiten stand das Programmieren im Vordergrund. Es galt beispielsweise festzustellen, wann eine Leuchtdiode zu leuchten hat. Damit die Programmierung erfolgreich durchgeführt werden konnte, verwendete man Befehle aus einer Befehlsliste, die als Bildelemente an einem PC-Bildschirm angeordnet wurden.

Eine gelungene Mischung aus logischem Denken und der Freude am Ausprobieren ließ innerhalb kurzer Zeit kleine Programme entstehen. Im Fokus standen das Programmieren einer Lichtschranke, einer Einparkhilfe, einer Ampelschaltung sowie der Steuerung eines Rollladens. Eine knifflige Herausforderung stellte die Fehlersuche dar. Viele Fragen wuchsen hier empor. Lag es an der Schaltung, am Programm oder war gar die Leuchtdiode defekt? Am Ende eines aufregenden Projekttages konnte jedoch jeder und jede mindestens eine Aufgabe lösen.

Obwohl der Kurs ebenfalls eine anstrengende Angelegenheit war, wollten laut der Physiklehrerin Frau Dr. Fabiszisky die meisten Schülerinnen und Schüler nicht mehr aufhören und mussten sogar regelrecht gezwungen werden, in die Pause zu gehen.

Wer sagt denn, dass Physik keinen Spaß mit sich bringt?

B. Fabiszisky

Löten

Elektronische Bauteile stecken in jedem elektrischen Gerät. Aber wie funktionieren Widerstände, Dioden und Transistoren? Um dies zu erlernen, haben wir in der Stufe 8 eine Physikstunde durchgehend in eine praktische Lötstunde umgewandelt. Zunächst löten wir einfache Drähte zusammen. Dann überprüfen wir, wie eine Leuchtdiode angebracht sein muss, damit sie leuchtet. Hierbei üben die Schüler, etwas präziser zu löten, bevor sie mit den empfindlicheren Transistoren arbeiten. Nebenbei lernen die Schüler den Farbcode von Widerständen und das Lesen von einfachen Schaltplänen. Man sieht ziemlich schnell, ob die Aufgabe richtig ausgeführt wurde. Wenn die Schaltung einmal nicht sofort funktioniert, ist Fehlersuche angesagt. Dann gilt: Vergleichen und Verbessern. Den Schülerinnen und Schüler machen diese Stunden viel Spaß und viele bedauern, dass es in der Stufe 9 nicht so weitergeht.

"Faszination durch Technik": Der InnoTruck bei ABB in Bad Honnef

Die Schülerinnen und Schüler der Sankt Josef Realschule besuchten am Dienstag- und Mittwochmorgen unter der Leitung von Frau Dr. Fabiszisky das Gelände der Firma ABB, auf dem das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Projekt „InnoTruck“ stattfand.

Durch unterschiedliche Themenschwerpunkte wie zum Beispiel „Gesundes Leben“ oder „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“ konnte demonstriert werden, wie innovative Modelle im Bereich der Technik und Naturwissenschaft genutzt und weiterentwickelt werden können, um einen gesellschaftlichen Mehrwert darzustellen.

Im Rahmen der Veranstaltung bot das Projekt den Jugendlichen der Klassen 8, 9  und 10 nicht nur einen Raum der Berufsorientierung, sondern vielmehr faszinierende und erlebnisreiche Einblicke in die Welt von morgen. Diesbezüglich hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 die Möglichkeit, an einem geführten Themenrundgang und workshops, die sich mit „organischer Photovoltaik“ und „Elektromobilität“ befassten, teilzunehmen und äußerten ihre Begeisterung.

„Nachdem ich den Truck betreten hatte, war ich fasziniert. Diese Neuerungen helfen Menschen, schwierige Aufgaben zu übernehmen und sie ihnen sogar teils abzunehmen“, so ein Schüler der Klasse 9a. Ein anderer Schüler sagte, dass er, obwohl er ein großer Bewunderer der Technik sei, Angst vor diesen großen technologischen Fortschritten habe.

Aus ethischer Perspektive darf in diesem Zusammenhang die Frage aufgeworfen werden, wie weit der Mensch gehen darf. Es ist sicherlich im Sinne der Wissenschaft, das Leben aller Menschen durch außergewöhnlichen Erfindungsgeist lebenswerter zu machen. Die Technik sollte jedoch ein Begleiter sein und den Menschen nicht ersetzen.

Gesamtschule Sankt Josef: Am Tag der offenen Tür den Schülern über die Schulter geschaut

Buntes Treiben herrschte letzte Woche Samstag beim Tag der offenen  Tür an der privaten integrativen Erzbischöflichen Gesamtschule Sankt Josef. Mit viel Engagement arbeiteten die Schüler der 5. und 6. Klassen  an ihren von Lehrern gestalteten Selbstlernmaterialien und erklärten den interessierten Besuchern das Dokumentationsheft, in das sie ihren Lernfortschritt notieren. Die Realschüler der höheren Klassen engagierten sich in den naturwissenschaftlichen Räumen, wo sie die Besucher zu kleinen Experimenten einluden.

Gleich am Eingang begrüßte der Förderverein, unter dem Vorsitz von Herrn Kollritsch, zusammen mit Schülern der 9. und 10. Klassen die Gäste. Schülerlotsen begleiteten die Besucher in die verschiedenen Räume. Besonderes Interesse galt dem Begrüßungsprogramm in der Aula, bei dem man einen Einblick in das Können der Fremdsprache Französisch erhielt, aber auch einen singstarken Chor erleben durfte, der die Gäste zum Mitmachen animierte.

So entstand eine familiäre Atmosphäre, die, nach den Begrüßungsworten von Schulleiter Stefan Rost, „ganz unserem Motto entspricht: Hier gewinnt das Wir“.

Popcornduft durchzog das ganze Gebäude, durchmischt mit dem Duft von frischen Fruchtdrinks, von heißen Würstchen und von unzähligen selbstgebackenen, gespendeten Kuchen des Schulelternbeirats, unter der Leitung von Herrn Hoffmann. Gut, dass die Sportlehrer in der Turnhalle einen Fitness-Parcours aufgebaut hatten und gegen Ende das traditionelle Volleyballspiel der ehemaligen Schüler und Lehrer anboten.

Begeistert sah man dazwischen Grundschüler, die sich im Biologieraum ihre neuen Haustiere, Stabheuschrecken, gekauft hatten und sie mit Begeisterung nach Hause trugen.

Es war wieder ein gelungener Tag an Sankt Josef, an dem sich Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam um die Gäste kümmerten und ihr Konzept der integrativen Gesamtschule den interessierten Besuchern hautnah präsentierte.

Physik macht Spaß! - Physikshow 2017

In der Physikshow der Universität Bonn sahen die Schüler der Klasse 6d, welche spannenden Versuche man mit Physik machen kann. Diese Show gibt es bereits seit 15 Jahren. In diesem Jahr zeigte die Physikstudenten u.a. den Teslatrafo, eine Zitronenbatterie, einen ferngesteuerten Wurm, schwebende Schiffe, brennbare Gase, eine Mehlstaubexplosion, die „Alkoholtornados“ und vieles Mehr. Jeder Versuch wird von den Studenten erklärt. Die Schüler verfolgten die Vorführung aufmerksam und staunend.

 

B. Fabiszisky

Die Firma Wirtgen zu Gast in Sankt Josef

Die Firma Wirtgen gastierte heute zur Schließung des Kooperationsvertrages in Sankt Josef. Der Schulrat des Erzbistums Köln Herr Pitsch, der Schuldirektor Herr Rost, der Ausbildungsleiter Herr Hecking sowie der Schulpflegschaftsvorsitzende Herr Hoffmann vertraten in ihren Ansprachen denselben Standpunkt bezüglich der Wichtigkeit der Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang betonten sie den hohen Stellenwert einer beruflichen Ausbildung, der vor allem in Schulen auf transparente Weise besprochen gehört, um die Jugendlichen nicht nur zu ermutigen, sondern auch ihre Neigungen perspektivisch zu fördern.

„Das soziale Engagement, das fest in der Unternehmenskultur verankert ist, steht im Einklang mit den schulischen Werten von Sankt Josef und führt zu einer guten und intensiven Zusammenarbeit“, so Herr Pitsch vom Erzbistum Köln. Herr Rost erwähnte lobend das breitgefächerte Angebot, welches sich durch gewerbliche und kaufmännische Sektoren auszeichne und somit den heterogenen Interessen der Schülerinnen und Schüler in Sankt Josef gerecht werde. Von unternehmerischer Seite unterstrich Herr Hecking die Bedeutung einer angebotenen beruflichen Orientierung für die Lernenden und auch Herr Hoffmann richtete eine klare und positive Botschaft an alle Anwesenden. „Ein Weltunternehmen, das mit Sankt Josef kooperiert, erfüllt uns als Eltern mit Stolz und setzt ein starkes Zeichen.“

Bereits vor der Ratifizierung des Vertrages ließ sich die Begeisterungsfähigkeit für einen handwerklichen Beruf während einiger interessanter Lötarbeiten seitens unserer Schülerinnen und Schüler feststellen, die, begleitet von zwei Auszubildenden der Firma Wirtgen, motiviert und fokussiert an ihren Kleinprojekten arbeiteten. Der Physikraum wurde durch die professionelle Planung, Organisation und Bereitstellung unterschiedlicher Materialien von Frau Dr. Fabiszisky zur Bühne der Experimentierfreudigkeit und ließ alle Beteiligten über die abgeschlossenen Arbeiten der neugierigen Lernenden staunen, die das Löten aufgrund der guten Arbeit von Frau Dr. Fabiszisky bereits beherrschten.

Staunen durften wir ebenfalls, als Herr Hecking uns sein großzügiges Geschenk in Form von 15 Lötstationen überreichte, dessentwegen wir ihm unseren herzlichsten Dank aussprachen.

Der Enthusiasmus, der bei unseren Kindern und Jugendlichen außergewöhnlich groß ist, bildet also den idealen Nährboden für einen perfekten Start in einem Unternehmen, das weltweit agiert und des Weiteren ein reichhaltiges und internationales Angebot bereithält.

Diese beiden Eigenschaften scheinen doch ziemlich gut miteinander zu harmonieren. So freuen wir uns wie die Firma Wirtgen auf eine gelingende Zusammenarbeit!

Experimentiertag im DLR School_Lab

Die nw-Kurse der Stufe 8 dürften verschiedene Versuche z.B. zum Thema Infrarot oder Schwerelosigkeit durchführen. Einige Gruppen programmierten einen Roboter oder Untersuchten die Eigenschaften ausgewählter Materialien. Außerdem dürften wir das Kontrollzentrum für verschiedene Raumfahrtmissionen besuchen. Die meisten Schüler wäre gerne länger geblieben.

Es ist schon eine gute Tradition - die Werkbesichtigung bei unserem Kooperationspartner ABB

In der Stufe 9 lernen die Schülerinnen und Schüler im Physikunterricht die Funktion der Transformatoren kennen. Dazu passt es gut, dass wir bei der ABB AG im Werk Bad Honnef sehen können, wie große Industrietransformatoren angefertigt werden. Bei der Werkbesichtigung lernen die Schüler nicht nur die Produktpalette der Firma kennen, sondern erfahren auch etwas über die Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort.

Mein großer Dank gilt den beiden Ausbildern, den Herren Thomas Lazar und Lars Homann, die sich immer wieder viel Zeit für unsere Schüler nehmen.

 

B. Fabiszisky

Euer Laufeinsatz hat sich gelohnt!

Im Rahmen der Projekttage am Ende des letzten Schuljahres fand ein Sponsorenlauf statt. Die Hälfte des erlaufenen Geldes wurde in die Ausstattung der Physiksammlung investiert. Es hat recht lange gedauert, aber jetzt sind die gekauften Experimentierkästchen eingetroffen und werden im Unterricht eingesetzt.

 

Vielen Dank für eure Mühe und euren Einsatz!

 

Für den Fachbereich Physik B. Fabiszisky