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Skilehrer-/Übungsleiterausbildung

4. März 2019; Luisa Düren, Q1

Skiunterricht bei der 9a Klassenfahrt

 

Am Freitag, dem 25. Januar. 2019 begab sich die Klasse 9a um zwei Uhr auf Klassenfahrt ins Kleinwalsertal nach Österreich. Die Vorfreude und die Aufregung waren groß und alle blickten erwartungsvoll auf die kommende Woche. Neben dem begleitenden Klassenlehrer, Herrn Hörstemeier, fuhren auch die Skilehrerinnen Frau Fangmann und Frau Hildebrand als Begleitpersonen mit. Doch auch sieben unbekannte Gesichter befanden sich plötzlich im Bus, der auf dem Weg in die Berge war.

Um das Skiteam zu unterstützen begaben sich Clara, unsere Köchin, Dorothea, Skilehrerin und ehemalige Schülerin unserer Schule, welche für die Skiausbildung der Anfänger zuständig war und fünf Oberstufenschülerinnen Annika, Laura, Antonia, Julia und Luisa (zwei aus der Jahrgangsstufe zwölf, drei aus der Jahrgangsstufe elf) ebenfalls auf die Reise.

Die Aufgabe der Oberstufenschülerinnen bestand darin, als Auszubildende unter der Leitung von Frau Hildebrand, die Skiausbildung einer Anfängergruppe zu unterstützen und teilweise eigenständig zu führen. Für diese Aufgabe bekamen die Übungsskilehrer bereits im Voraus Mappen, in denen der zu lehrende Stoff stand. Sie haben sich mit den einzelnen Übungen und Methoden auseinandergesetzt, mit denen das Skifahren beigebracht werden kann.

Um die Anfänger so gut es ging an die Piste und den Schnee zu gewöhnen, trafen sich die Azubis, welche selber sehr gute Skifahrer waren, direkt am Ankunftstag nach dem Essen, um den nächsten Tag zu planen. Die Schülerinnen, die noch nie zuvor auf Skiern standen mussten sich natürlich zunächst einmal an die Ausrüstung gewöhnen, welche vor Ort an der Skischule ausgeliehen wurde.

Durch einfache Aufwärm- und Laufspiele, fühlten sich die Schülerinnen schon bald sicher in ihren Skisschuhen. Um den Skiunterricht abwechslungsreich zu gestalten und jeden der Azubis Erfahrungen sammeln zu lassen, wurden die einzelnen Übungsschritte, die die Schülerinnen am Ende des Tages sicher auf den Skiern stehen ließen, von jedem Azubi selber gestaltet und in Einzelarbeit durchgeführt.

Die anderen Übungsskilehrer halfen während den Übungen bei der Umsetzung aus.

Somit konnten die Anfänger bereits am Ende des ersten Skitages (Samstag) einen leichten Übungshang hinunterfahren und sogar mit einem Skiliftförderband den Berg hoch transportiert werden.

Nach einem anstrengenden, aber lehrreichen ersten Tag bereiteten sich die Oberstufenschülerinnen nach dem Abendessen auf den nächsten Skitag vor. Es wurde nun, wie an den darauffolgenden Abenden nicht nur besprochen, wie man die einzelnen Übungen für die Anfängerinnen gestalten konnte, sondern man hat sich auch über die Herangehensweise ausgetauscht, mit der die Skiazubis den Schülerinnen das Skifahren beigebracht haben. Es wurde über jeden einzelnen Azubi gesprochen und man bekam ein Feedback, inwiefern die eigene Vorbereitung gelungen war und was man noch hätte verbessern können. Durch dieses Feedback seitens Frau Hildebrand und den anderen Azubis konnte man an seiner Technik feilen und bekam außerdem auch die Sicht eines Skilehrers geboten.

Hierbei zählte nicht nur die eigene Skierfahrung, sondern auch Darstellungsleistung, Organisation, Vorbereitung und Hilfsbereitschaft. Damit wurde schnell klar, dass ein Skilehrer weitaus mehr können muss, als nur jegliche Art von Pisten hinunter fahren zu können. Man musste sich auf die Gruppe einlassen, sie kennen lernen, ihre Ängste und Erfahrungen berücksichtigen, jedem Einzelnen Hilfestellung geben und auch die Gruppe kreativ und organisatorisch dazu anleiten, eine Piste auch mit so mancherlei Schwierigkeiten hinunter zu fahren.

 

Am zweiten Tag waren die Anfänger schon sichtlich erfolgreicher, aber auch etwas gelassener, als am Vortag. Die Aufregung vor der Piste und dem ersten Mal auf Skiern stehen hatte etwas nachgelassen und sie waren bereit für neue Herausforderungen. Denn bereits am zweiten Skitag stand der erste Schlepplift bevor. Das Ein- und Aussteigen wurde zuvor theoretisch und ansatzweise auch praktisch geübt, bevor ein Teil der 9a mit dem Tellerlift fuhr. Hier und da gab es kleine Unsicherheiten, welche durch das erneute Ausprobieren verschwanden. Alle Anfänger meisterten mit Bravour auch den zweiten Tag und konnten nun schon einfache Lifte hochfahren und sogar leichte Hügel bezwingen.

Die Freunde und die Lust, das Skifahren richtig zu lernen, wuchs bei den Schülerinnen von Tag zu Tag.

In den darauffolgenden Tagen lernten die Anfänger, wie man einfache blaue und rote Pisten herunterfuhr, wie man die Stöcke richtig einsetzte und wie man mit einem richtigen Sessellift fuhr. Das Highlight am Ende der Woche sollte der Ausflug zum Berg Ifen sein, auf dem die gesamte Klasse eine Talabfahrt gemeinsam fuhr. Für die Schülerinnen war es ein tolles Erlebnis, in einer langen Reihe von ca. dreißig Schülerinnen eine große Abfahrt herunter zu fahren. Hierbei waren die Gruppen der Fortgeschrittenen und die der Anfänger gemischt und es ergab sich das tolle Gefühl einer Gemeinschaft.

 

Diese Klassenfahrt war ein tolles Erlebnis, welches nicht nur die Schülerinnnen der 9a teilen durften, sondern auch die Azubis, die mit Eifer den Anfängern das Skifahren beigebracht haben und auch einmal die andere Seite des Skifahrens kennen gelernt haben. Es gehört eben doch mehr dazu als nur das Können an sich. Man muss eine Gruppe leiten könnnen und diese auch verantwortungsvoll an ihr Ziel begleiten.

Durch diese Übungsleiterschulung haben die Skilehrerazubis die Chance auch weiterhin in den nächsten Jahren die Jahrgangsstufe Neun zu begleiten und den Anfängern das Skifahren beizubringen.

 

  

 

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