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 "Freude schenken" - Nachbarschaft in guten Händen

 

Fast jeder an unserer Schule kennt es: das St. Marienhospital im Kunibertsviertel, direkt gegenüber der Kirche St. Kunibert. Normalerweise geht man hierhin, wenn man sich im Sportunterricht oder in den Pausen verletzt hat und das Sani-Team nichts mehr machen kann.

Seit dem Frühjahr 2016 gehen die Schüler und Schülerinnen von Gymnasium und Realschule aber auch aus einem anderen Grund dorthin: sie sind Teilnehmer an der Kooperation mit der Demenz- und Delirstation des Krankenhauses

Ich selber gehe jede zweite Woche freitags mit meinen Freunden Lena und Valerie nach der Schule dorthin und unterhalte mich mit den Patienten. Sie erzählen witzige, spannende, manchmal auch traurige oder nachdenklich stimmende Geschichten, und wir diskutieren viel über die Zeit während des 2. Weltkrieges oder über die verschiedenen Orte und Plätze, wo die Senioren als Jugendliche ihre Freizeit verbrachten. Manchmal tun wir das auch bei einer Runde Mensch-ärgere-dich-nicht oder Mikado, um die Leute ein bisschen von ihrem Krankenhausalltag abzulenken. Es macht unglaublich Spaß zu sehen, wie sehr sie sich auf ein bisschen Abwechslung freuen und gerne von sich und ihrem Leben erzählen.

Die Idee für das Projekt hatten Ursula Müller-Huntemann vom Gymnasium, Elisabeth Lammering von der Realschule und Theresia Dümbgen aus dem Marienhospital. Und als sie die Idee den Schülern vorstellten, waren die sofort Feuer und Flamme. Fast vierzig Acht- und Neuntklässler gehen seitdem in das Krankenhaus, und freuen sich darauf, den Patienten dort ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu dürfen.

Natürlich ist das alles ehrenamtlich, und so kam uns die Idee, uns für den Ehrenamtspreis 2017 zu bewerben. Und tatsächlich: nun stehen unsere Namen im goldenen Buch der Stadt Köln, und wir freuen uns sehr auf ein neues Jahr gemeinsame Zeit mit den Patienten der Demenzkrankenstation.

 

Isabella Irsch

Der Mensch in guten Händen - Nachbarschaftshilfe mal anders - Schülerinnen der Ursulinenschule helfen im Marienhospital

An mindestens einem Nachmittag in der Woche nehmen sich Clara, Christina, Isabel, Sina und Johanna sowie weitere 25 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasiums und eine ähnliche Zahl der Realschule Zeit für die Patienten auf der Demenz- und Delirstation.

Mittlerweile sind die Mädchen seit dem Frühjahr 2016 kontinuierlich mit dabei und das Interesse unserer Schülerinnen ist so groß, dass die Hilfe mittlerweile auch auf andere Stationen ausgeweitet wurde und die Warte-Einsatzliste groß ist. Somit sind die Stationen an jedem Nachmittag gefüllt mit „Leben“ der Ursulinenschülerinnen.

Theresia Dümbgen und Heike Schneider, die Initiatoren im Marienhospital finden es wichtig, dass Senioren auch mit jungen Menschen in Kontakt kommen und ihre Patienten sich nicht so isoliert fühlen. Der Austausch mit den jungen Menschen bedeutet somit auch ein Kontakt zur Außenwelt.

Mit großem Engagement der beiden Mitarbeiterinnen in einer Informationsveranstaltung an unserer Schule sowie in einer Auftaktveranstaltung vor Ort lernen unsere Schülerinnen in ihrer komplett ehrenamtlichen Tätigkeit am Gymnasium und in einer eingebundenen AG an der Realschule (auch mit Jungen) den Umgang mit den Senioren bei Spiele- und Vorlesenachmittagen, klönen oder Spaziergängen in Haus und Garten.

„Wir führen tolle Gespräche mit den Senioren und man bekommt viel zurück“ findet Schülerin Ida. „Man bekommt eine andere Einstellung gegenüber demenzkranken älteren Menschen und ich helfe hier gern, da mein Opa sehr weit entfernt wohnt“, ergänzt Anna. „Am schönsten ist es, wenn uns die Bewohner wiedererkennen“, findet Antonia die mit ihrem Team gerne die älteren Menschen jede Woche mit frischen Waffeln überrascht.

Wir als Ursulinenschule freuen uns auf eine weiterhin so wertvolle Nachbarschaft und ein gutes gegenseitiges Miteinander im Veedel, was auch dem großen Engagement von Frau Schneider und Frau Dümbgen zu verdanken ist.

Somit können unsere Schülerinnen des Gymnasiums und die Schülerinnen und Schüler der Realschule auch in diesem Projekt Werte wie Hilfsbereitschaft und Verantwortung bewusst erlernen, die feste Bestandteile unseres Schulalltages sind.

 

Jede Begegnung hinterlässt eine Spur!

 

Ursula Müller-Huntemann

(Koordinatorin Soziale Projekte – Ursulinengymnasium)

  

Ursulinen im Marienhospital -alten Menschen eine Freude machen

Am Ursulinengymnasium Köln wurden am Ende der 7. Klasse die zukünftigen 8er gefragt, ob sie ein paar Stunden insum die Ecke liegende Marienhospital kommen möchten, um in die Leben der älteren Herrschaften ein bisschen Abwechslung zu bringen.

Dieses Angebot wollten sehr viele Schülerinnen annehmen. Nachdem geklärt wurde, wer im 1. und wer im 2. Halbjahr teilnehmen durfte, wurde für die 1. Gruppe eine kleine Infoveranstaltung einberufen, in der Frau Dümbgen (die Leiterin/Ansprechperson des Projektes im Krankenhaus) mit Frau Schneider, welche für die Ernährung zuständig ist, uns die  grundlegenden Regeln für das Verhalten im Krankenhaus, inklusive Hygiene und die Verhaltensweise gegenüber Dementen, erläutert und näher erklärt haben.

Wir wurden von unserer Lehrerin Frau Müller-Huntemann in Teams eingeteilt und durften uns einen Wochentag aussuchen, an dem wir im Krankenhaus zwischen 13:30 und 14:30 Uhr die älteren Damen und Herren aufsuchten bzw. ihnen zugeteilt wurden, um mit ihnen z.B. über unseren Alltag zu reden oder mit ihnen „Mensch-ärgere-dich-nicht“ zu spielen.

Kurz vor Ende des 1.Halbjahrs kam die Idee auf, den Patienten kostenlos Waffeln anzubieten. Dieser Vorschlag wurde mit Begeisterung angenommen und so wurden jeden Donnerstag auf der Station C1 von den Betreuern und den Schülerinnen Waffeln zubereitet und auf die Zimmer der verschiedenen Stationen verteilt.

In den neun Monaten, in denen wir ehrenamtlich im Marienhospital waren, hatten wir schon so einige seltsame wie auch schöne Erlebnisse, wovon wir euch jetzt einige präsentieren werden:

 

  • Wir haben uns oft sehr lange mit einer Dame unterhalten, die schon ca. 12 mal in diesem Krankenhaus lag. Wir redeten über unsere Familien, unsere Traumberufe, unseren Alltag und auch über die Schule. Und sie konnte uns noch einige nützliche Tipps geben.
  • Zweimal haben wir mit einem älteren Herrn Gesellschaftsspiele gespielt, aber beim ersten Mal musste er auf die Toilette und hat sich direkt nach dieser Ansage in die Hose gemacht, während wir beim zweiten Mal nach nur 10 Minuten den Gemeinschaftssaal verlassen mussten, da ein Pfleger eine Therapiestunde in dem Raum einlegen musste.
  • Eins der interessanten Erlebnisse war, als wir uns mit einem taubstummen Mann schriftlich unterhalten haben.
  • Aber als eine von uns einer Dame half, die an Demenz erkrankt war, hatten wir wirklich alle Typen von älteren Menschen, die im Krankenhaus liegen, kennengelernt.

Wir verteilen nun jeden Donnerstag Waffeln, was den Patienten immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert und älteren Menschen die Zeit im Krankenhaus zu verschönern, ist wirklich ein richtig gutes Gefühl!

 

Lena K. Schmädicke und Clara A. Rüdesheim (Klasse 8a, Gymnasium)

 

  

 

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