Irmgardis For Future

"Am 23. Juni 2018 haben wir, Gracia und Franzi, unser Abitur gemacht. Seitdem haben wir, wie man so schön sagt, unsere Freiheit genossen, sind gereist, und haben uns persönlich weiterentwickelt. Niemals hätten wir gedacht, dass wir genau ein Jahr und einen Tag später wieder auf derselben Bühne stehen würden, um mit 300 Schüler*innen, Eltern und weiteren Interessierten über den Klimawandel zu sprechen.

Schule und Schüler sollten nicht auf dem Kriegsfuß miteinander stehen, weil sie sich darum streiten, ob man nun für die Klimakrise den Freitagmorgen schwänzen darf. Stattdessen sollte die Schule mit den Schülern zusammenarbeiten und den Klimaschutz zu ihrem Bildungsauftrag machen."

2019-06-24 19.04.47-1

Stolpersteine für Martha und Sigmund Moises verlegt

Am 19.03.2019 wurden zwei Stolpersteine für Martha und Sigmund Moises von dem Künstler Gunter Demnig in der Aachener Str. 412 verlegt. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Gedenkveranstaltung von dem Q1- Kurs von Frau Föcker sowie von der Musikgruppe von Frau Boosfeld, die durch ihre musikalischen Beiträge einen besonders emotionalen Akzent setzte.

Aus den USA angereist kam die Urenkelin der beiden Opfer, Frau Lydia Stux, um sich von ihren Urgroßeltern zu verabschieden. Lydia Stux war es ebenfalls ein besonderes Anliegen, von dem bewegenden Schicksal ihrer Urgroßeltern anhand von Fotos zu berichten.

stolpersteine_2

Zeitzeugen-Besuch

Anita Lasker Wallfisch, Überlebende des sogenannten Auschwitz- Mädchenorchesters, besuchte unsere Schule am 12.3.2019; und schilderte vor 400 Schülern, wie sie nach Auschwitz deportiert wurde.

Sie las aus ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" vor, in dem sie beschreibt, wie sie und ihre Familie während der nationalsozialistischen Herrschaft verfolgt wurden.

Anita Lasker Wallfisch und ihre Schwester Renate überlebten als einzige ihrer Familie die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen.

Mit Unterstützung des Diözesanrats ist es uns gelungen, Frau Lasker-Wallfisch an unsere Schule zu holen. Mit der Einladung wollen wir deutlich machen, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, das Erinnern an die Opfer eine dauerhafte Aufgabe der Gesellschaft und Teil unseres Erziehungsauftrags sein muss: Verantwortung übernehmen und für Toleranz und Mitmenschlichkeit eintreten.

20190312_132927